Archiv der Kategorie: Anleitung

Geschenktaschen selber machen!!!

Und was eignet sich besser dafür als wunderschönes Designerpapier, insbesondere Muster mir größeren Motiven kommen dabei schön zur Geltung.
Daher habe ich auch komplett auf weitere Verzierungen verzichtet.


Kann mich noch gut an meine Anfänge erinnern, vor Jahren waren sie eins der ersten Gehversuche meines neuen Hobbys und gehören bis heute zu meinem festen Repertoier.
Und das Beste ist, bei diesem Projekt gibt es keinerlei Verschnitt.

Benötigt werden hierfür 2 Designerpapiere mit demselben Muster – in der Größe 30,5 x 30,5 cm – die identisch gewerkelt und zum Schluss zusammengeklebt werden.
Als erstes werden für den Henkel 2 cm abgeschnitten, dabei ist es ganz wichtig, dass das Muster der fertigen Tasche zu euch zeigt und der Abschnitt oben oder unten am Muster geschieht. Heißt also, ihr müsst das DP für die Kürzung um 90 Grad nach rechts drehen. Nun habt ihr eine kürzere und längere Seite.

Weiter geht es zuerst mit der kürzeren, hierbei wird jetzt sowohl an der linken als auch an der rechten Seite bei 4 cm gefalzt. Bei Projekten mit vollen und halben Zentimetern hab ich mich so an das Falzbrett gewöhnt, da es mir viel schneller von der Hand geht – insbesondere wenn gleich mehrere Werke produziert werden.

Anschließend wird an der längeren Seite gefalzt – aber diesmal nur rechts – und zwar bei 25,5/ 27,5/29,5 cm.

Um die benötigten Klebelaschen zu erhalten, unten links, wie auf dem rechten Bild zu sehen ist einschneiden.

Jetzt zuerst die Bordüre nach außen und den Boden nach innen falten, danach wieder öffnen und das Seitenteil zu einem M falten. Dieses ebenfalls öffnen und glatt streichen.

Im nächsten Schritt wird die Bordüre angeklebt (für die Kante verwende ich gerne doppelseitiges Klebeband und für den Rest, Flüssigkleber) und das Seitenteil erneut zu einem M gefaltet.
Mit dem zweiten DP wird nun exakt gleich verfahren.

Beim zusammenkleben der beiden Teile habe ich an der Bordüre wieder doppelseitiges Klebeband und beim Rest der Klebelasche Flüssigkleber verwendet. Zum Schluss den Boden ankleben und fertig ist der Korpus der Tasche.

Damit beide Henkel passgenau sitzen, mache ich mir kleine Markierungen mit Bleistift. Vor dem Kleben ziehe ich beide Streifen noch über ein Falzbein, so erhalten sie die benötigte Rundung.

Bei der Anleitungs-Tasche habe ich die Henkel innen und etwas breiter auseinander angeklebt. Bei diesen zwei Modellen wurden sie außen und etwas enger zueinander angebracht.

Eine weitere schöne Möglichkeit ist, die Papierhenkel durch Bänder zu ersetzen, links einmal die gelochte und rechts die geklebte Variante.

Weitere Gestaltungsmöglichkeiten sind: kürzres Designerpapier zu verwenden, dadurch wird die Taschengröße schmäler. Auch die Taschentiefe kann variabel gestaltet werden – dafür einfach die Falzlinien von je 2 auf 2,5 cm erhöhen.

Die fertige Tasche hat übrigens eine Maße von 25,5 x 20,4 x 4 cm.

Bis bald
Biggi

Aus wenig Material mach viel Karten!!!

Inspiriert von den unzähligen – ONE SHEET WONDER – Projekten, habe ich mich selbst mal darin versucht möglichst viele Karten mit wenig Material zu werkeln.

Aus 4 1/2 Bögen sind nun 30 wunderschöne Karten entstanden.

Kaum zu glauben,

wie viele Gestaltungsmöglichkeiten

es da gibt.

Natürlich dürfen passende Glückwünsche passend zum Anlass nicht fehlen.

Kleine Stanzteile, die man super aus den Karton- / DP Resten fertigen kann und Strass-Schmuck sind dann wieder das i-Tüpfelchen.

Ihr sehr, es nimmt keine Ende.

Bei der großen Vielfalt an Schriftzügen, kann man diese sowohl außen als auch innen verwenden.

So, nun hoffe ich, ich konnte euch zeigen, dass man aus wenig so vieeeeeel schönes werkeln kann. Wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachmachen.

Bis bald
Biggi

Ewiges Grün-Stampin‘ UP!/ Teil 1!!!

Eindeutig eins meiner Favoriten aus dem neuen Jahreskatalog 2020/21 ist die Produktreihe Ewiges Grün. Die Kollektion besteht aus verschiedenen Artikeln, wobei ich mir für den heutigen Beitrag das Designerpapier ausgesucht habe. Für die Boxen-Rohlinge wurde Schiefergrau und Pfauengrün verwendet.

Da einige Anfragen bezüglich den Maßen zum „März-Beitrag“ eingegangen sind, und ich für meine Workshops noch passende Vorführmuster brauche, habe ich die Gelegenheit genutzt und die Schachteln gleich nochmal gewerkelt. Im Anschluss findet ihr nun alle wichtigen Maße für die jeweiligen Boxen. Hierbei geht es los mit den Maßen der fertigen Box, danach kommen die Maße für Unterteil und Deckel. Zum Schluss gibt es noch eine genaue Anleitung. Auch hier wird zuerst das Unterteil gezeigt und danach der Deckel.

Große Box: 12,2 x 12,2 x 8,2 cm (B x T x H), Unterteil – 28 x 28 cm – reihum falzen bei 8 cm, Deckel – 22 x 22 cm – reihum falzen bei 5 cm.

Mittlere Box: 9,2 x 9,2 x 6,2 cm (B x T x H), Unterteil 21 x 21 cm – reihum falzen bei 6 cm, Deckel – 16,4 x 16, 4 cm – reihum falzen bei 3,7 cm.

Kleine Box: 8,2 x 8,2 x 5,2 cm (B x T x H), Unterteil 18 x 18 cm – reihum falzen bei 5 cm, Deckel 14 x 14 cm – reihum falzen bei 3 cm.

Schachteln/Boxen die einen Deckel benötigen, werkele ich ausschließlich nur noch mit dem Simply Scored Falzbrett. Das tolle bei dem Falzbrett von Stampin‘ Up! ist, dass man sich die Falzschablone mit der Metrischen (cm) Einteilung dazukaufen kann. Das Falzbrett selbst ist in INCH. Somit hat man zwei verschiedene Maßeinteilungen und unendlich viele Möglichkeiten um Boxen zu gestalten.
Nach dem Falzen alle Linien gut falten und jeweils an den gegenüberliegenden Seiten einschneiden. Da ich persönlich es nicht mag, dass die Klebelaschen beim zusammenkleben überlappen, kürze ich mir diese.

Jetzt geht’s an den Deckel. Ich bin so froh das ich diesen genialen Trick mit der Schiene bei „Connie“ (im Video wird gezeigt wie man die Schiene ganz einfach herstellt) gefunden habe, somit sitzt jeder Deckel passgenau. Nicht zu groß und nicht zu klein, genau dieses Müh braucht’s damit es nicht wackelt oder klemmt.

Anders als beim Unterteil, reicht es hier aus nur einzuschneiden um die Klebelaschen zu erhalten. Da die Seitenwände nicht so hoch sind überlappen die Laschen auch nicht. Fertig ist der Rohling.

Meist ist es einfacher das Designerpapier vor dem zusammenkleben des Deckels anzubringen. Aber manchmal brauche ich auch die fertige Box um mich für ein passendes Designerpapier zu entscheide. Dann gibt es noch die dritte Variante und zwar kann der Deckel auch ganz aus DP bestehen, wie bei der kleinen Box zu sehen ist.

So, und nun heißt es für euch , auf die Schachtel ferig los. Viel Spaß!!!

Bis bald
Biggi

Besonderes Designerpapier Bienengold!!!

Vielleicht könnt ihr euch noch wage daran erinnern, wie es damals war als ihr das Basteln für euch entdeckt habt. Gerade Anfänger tun sich bei der Anschaffung ihre ersten Bastelutensilien immer etwas schwer und sind im Unklaren darüber welche Investition für den Anfang sinnvoll wäre. Dabei kommt man mit ein paar wenigen Dingen schon recht weit. Deshalb möchte ich während der Sale-A-Bration wieder etwas detailliertere Schritt für Schritt Anleitungen zeigen und Neulingen demonstrieren, dass man kleine Geschenke und Karten auch ohne große Mühe selber gestalten und sich, aber noch viel schöner, anderen damit eine riesen Freude bereiten kann. Hierbei geht es eher um Grundkenntnisse, versierte und geübte Bastler können die einzelnen Schritte gern überspringen und sich einfach über die Produkte aus dem neuen Minikatalog, der SAB Broschüre und dem Jahreskatalog informieren, mit denen die einzelnen Werke dann ihren letzten Schlief bekommen haben. Und wer weiß, vielleicht ist auch für unsere Profis dann doch noch der ein oder andere Tipp dabei, denn bekanntlich lernt man ja nie aus.

Ein Projekt das bist jetzt wirklich jeden Bastel-Laien begeistert hat und sei er noch so skeptisch was seine eigene kreative Ader angeht, sind diese süße Täschchen. Sie sind einfach in der Herstellung und mit dem richtigen Werkzeug auch schnell gefertigt.

Vor allem anderen steht zuerst die Auswahl des Materials aus dem die jeweiligen Werke entstehen sollen. Verwendet habe ich bei meinem heutigen Projekt – Tonkarton in schwarz (der Boden darf ruhig aus etwas stärkeren Material sein) und das Designerpapier Bienengold, es ist eins der vielen schönen Gratisprodukte der diesjährigen Sale-A-Bration. Diese Kombination aus schwarz, weiß und gold sieht einfach super edel aus.

Ohne mein Papierschneider geht gar nichts mehr. Stampin‘ Up! Fans haben das Chaos letztes Jahr sicherlich mitbekommen, als angekündigt wurde, dass der Vorgänger aus dem Sortiment genommen wird. Die Produktion der Schneideklingen wurde von der Herstellerfirma eingestellt und da diese das Patent darauf hatte, gab es einfach keinen Nachschub mehr.
Ihr könnt mir glauben, nicht nur unsere Kundschaft, sondern auch wir Demonstratoren waren ganz schön baff.
Seit geraumer Zeit gibt es nun endlich das Nachfolgermodel. Dabei muss ich zugeben, als er präsentiert wurde, war ich erstmal ein wenig enttäuscht. Was ich eigentlich erwartet hatte kann ich euch gar sagen, wahrscheinlich hing ich noch zu sehr am alten Modell

Aber seit ein paar Wochen kann ich die neue Papierschneidemaschine (so heißt sie nun bei Stampin‘ Up!) meine eigen nennen und ich bin begeistert!

Auch diese wird mit je einer Schneide- und einer Falzklinge geliefert. Damit ich nicht durcheinander komme, hat die Schneideklinge oben und die Falzklinge unten ihren festen Platz. Auch die Anzahl der Ersatzklingen die man zusätzlich bestellen kann hat sich von 2 auf nunmehr 4 erhöht.

Das ausziehbare Lineal ist jetzt etwas länger geworden, mit 43,5 cm einfach perfekt für größere Projekte. Und die Lücke am Aufklapp-Mechanismus ist auch verschwunden.

Durch die Klemmvorrichtung rasten beide Lineale optimal ein, was beim Transport sehr hilfreich ist. Auch die Maßeinteilung in der Mitte ist neu und finde ich sehr praktisch.

Ein kleines Manko gibt es momentan noch, das vertikale Acryllineal besitzt nur eine Maßeinteilung in Inch, laut Stampin‘ Up! wurde eine zusätzlichen cm Einteilung mit dem Hersteller besprochen, wann genau diese kommen soll kann ich leider nicht sagen. Ich selbst brauch die Vorrichtung nicht wirklich, es kommt hierbei ganz auf eure Ansprüche an.

Ein weiteres sehr nützliches Werkzeug, das ich auf gar keinen Fall mehr missen möchte, ist das Simply Scored Falzbrett. Die Grundausstattung ist zwar in Inch gehalten, aber keine Sorge, wer lieber mit cm Maßangaben arbeitet kann sich, wie ich, die metrische Platte dazu kaufen. Durch die Silikonstreifen auf der Rückseite ist die Platte absolut rutschfest. Ihr werdet schnell merken, dass die Inch Angaben auch von großem Nutzen sein können, denn viele Anleitungen, besonders auf YouTube, sind in diese Maßeinheit entstanden.

Natürlich hat mittlerweile jedes Schneidebrett eine Falzvorrichtung, deshalb werdet ihr euch jetzt bestimmt fragen, wozu noch ein extra Falzbrett? Egal ob nun Karten oder Schachteln, wenn ich bestimmte Dinge in extrem hoher Stückzahl fertige, bin ich mit dem Falzbrett um ein vielfaches schneller. Große Mengen sind z.B. 100-200 Karten für einen Weihnachtsmarkt oder denkt nur mal an die Fertigung eines Adventskalenders. Der Vorteil ist, ich muss nicht wie bei der Falzvorrichtung am Schneidebrett mein Papier/Karton genau an gewünschter Skalierung führen, sondern lege mein Papier/Karton einfach oben links in die Ecke und ziehe meine Falz, FERTIG!!

Wie gesagt, für den Anfang oder auch generell langt ein Schneide-und Falzbrett vollkommen aus. Ich werde euch die Vorzüge des Simply Scored Falzbrettes aber die nächste Zeit immer wieder mit verschiedenen Projekten vorstellen, so habt ihr die Möglichkeit zu entscheiden ob sich die Anschaffung für euch lohnt.

So, jetzt legen wir los! Für die Täschchen wurden 3 Kartons in schwarz in den Maßen 18 x 12 cm (großes Täschchen), 14 x 9 cm (mittleres Täschchen) und 12,2 x 7,8 cm (kleines Täschchen) zugeschnitten. Anschließend wurde der große bei 4, das mittlere bei 3 und der keine bei 2,6 cm jeweils reihum gefalzt. Danach an der Längsseite, wie oben zu sehen ist einschneiden und ein Dreieck von der Klebelasche abschneiden. Wer mag kann die Klebelaschen auch gerne lassen wie sie sind, ich finde, dass es sich mit der Dreiecks-Form viel leichter arbeiten lässt.

Hier seht ihr nun die fertigen Böden.

FFür die Hülle der Täschchen benötigt ihr nun Designerpapier in den Maßen, 30 x 15,2 cm (großes Täschchen), 24 x 12,5 cm (mittleres Täschchen) und 21 x 10 cm (kleines Täschchen).

Das ankleben des DP geht jetzt kinderleicht. Ich arbeite hierbei sowohl mit doppelseitigem Klebeband als auch mit Flüssigkleber. Das könnt ihr nun handhaben wie euch beliebt. Ihr müsst hierbei nur beachten das doppelseitiges Klebeband sofort haftet, bei Flüssigkleber ist das Papier immer noch eine kurze Zeit beweglich.
Das Klebeband wird unten auf der Rückseite des DP angebracht und Stückchenweise für jede neue Fläche abgezogen. Der Flüssigkleber wird ebenfalls nach und nach auf jeweilige zu beklebende Fläche aufgetragen.

Mit Daumen und Zeigefinger die seitlichen Kanten immer gut nachfahren bevor ihr die folgende Fläche beklebt.
Beim Verschluss der beiden Seitenwände wurde auf die untere wieder Flüssigkleber und auf die Überlappende Klebeband aufgetragen.
Jetzt kann ganz nach Belieben dekoriert werden.

Als ich den neuen Minikatalog durchsöbert habe, sind mir sofort die zwei neuen Stanzen „EBTZÜCKENDES ETIKETT“ und APARTES ETIKETT samt passende Stempelset „MIT LIEBE ANGEHÄNGT“ aufgefallen. Man kann sie super miteinander kombinieren und sie haben eine perfekte Größe um sowohl Karten als auch Verpackungen zu verzieren.

Auch bei Täschchen Nr. 2 kam die größere der beiden Stanzen nochmal zum Einsatz, nur etwas anders angeordnet. Ein anderer Spruch aus dem gleichen Stempelset, ein Paar Henkel und Schnallen schon wirkt das Täschchen ganz anders.

Damit ihr seht wie vielseitig ein Stempelset sein kann, habe ich auch noch den dritten Schriftzug aus der oben genannten Reihe verwendet. Dieser wurde diesmal mit einer der 15 Stanzformen aus dem Set “ SO STILVOLL“ gestanzt.
Dazu gehören übrigens auch die Schnallen vom zweiten Täschchen und der Verschluss an den ich den Magneten befestigt habe.
Die kleine Blüte ist wiederum ein Gratisartikel aus der Sale-A-Bration.

Ich hoffe, ich konnt heute sowohl Neulingen, als auch treuen Lesern und Wegbegleitern etwas Nützliches und gleichzeitig auch Neues zeigen und würde mich freuen wenn ihr wieder vorbeischaut.
Wer noch gerne den neuen Minikatalog und die SAB-Broschüre haben möchte meldet sich einfach wie gewohnt.

Bis bald
Biggi

1000 & 1 Box – gewerkelt mit dem Envelope Punch Board!!!

Heute möchte ich mich erneut der Frage aller Fragen widmen, „was benötigt man als Anfänger um möglichst schnell und einfach Geschenkverpackungen oder Karten selbst zu werkeln.“ Eigentlich sind es nur drei Dinge.

Als aller erstes braucht man natürlich Farbkarton und/oder Designerpapier in gewünschten Farben und Muster.
2. Um saubere und präzise Schnitt- und Falzlinien zu erhalten, ist der Papierschneider bei mir nicht mehr wegzudenken.
3. Punch Boards sind Werkzeuge/Tools die einem Unmengen an Projekten rund um das Thema kreatives Gestalten ermöglichen, und dabei mein ich wirklich alles, sei es Karten Boxen, Tüten usw.

Im Besonderen geht es heute um das Envelope Punch Board und um die Herstellung Quadratischer Boxen samt passendem Deckel. Dies dürfte auch den einen oder anderen Bastelprofi vielleicht noch interessieren, denn ich glaube noch nicht jeder kennen diesen kleinen Trick für den dazugehörigen passenden Deckel.


Hier eine klitzekleine Auswahl an Möglichkeiten.


Bei der Seitenansicht kann man den Höhenunterschied glaube ich ganz gut erkennen.
Wer den letzten Beitrag mit dem „Aufbewahrungs-Tower“ bereits kennt, dem kommt die gleich beschriebene Anleitung sicherlich bekannt vor, da die Schubladen auf dieselbe Art gewerkelt  wurden. Somit könnt ihr sehen wie mit einer kleinen Veränderung ein neues Projekt entsteht. Mir ist besonders wichtig, dass Neulinge viele Vorschläge mit auf den Weg bekommen und lange Spaß an ihrer Errungenschaft haben.


Alle Boxen werden exakt auf die gleiche Weise hergestellt, wichtig ist nur das der Karton immer quadratisch ist – und so einfach geht’s. Schneidet euch einen Farbkarton in gewünschter Größe zu, für das erste  Beispiel kam ein Karton in 30,5 x 30,5 cm (ist die höchste der drei Boxen) zum Einsatz, dieser wurde bei 8 cm angelegt, gestanzt und an der Führungslinie mit einer Falz versehen. An den verbleibenden drei Seiten wird ebenso verfahren.


Nun den Karton auf die Rückseite drehen, wieder bei 8 cm anlegen, stanzen und falzen. Karton an die rechte schon vorhandene Falzung schieben bis diese mit der Nase des Stanzknopfs eine Linie bildet und erneut eine Falz ziehen, stanzen ist an der zweiten Linie nicht mehr nötig.  Auch diese beiden Schritte werden an den drei restlichen Seiten wiederholt.


Jetzt an zwei gegenüberliegenden Seiten einschneiden (oberes Bild) und die Hälfte der  Klebelaschen (unteres Bild) wegschneiden, Box zusammen kleben. Fertig ist nun das Unterteil der Box. Der Deckel wird jetzt auf die exakt gleiche Weise hergestellt, nur mit dem Unterschied, dass der hierfür benötigte Karton (22 x 22 cm) natürlich kleiner sein muss da die Seitenteile bei Deckel kürzer sind. Und jetzt kommt noch der kleinen Trick den ich anfangs erwähnt habe zum Einsatz, statt bei 8 cm legt ihr den Karton bei 8,2 cm reihum an.


Wenn man kürzere Seitenteile (wie z.B. bei einem Deckel) hat, dann einfach die überstehenden Spitzen auf benötigte Länge kürzen,


Und fertig ist auch der passende Deckel und er kann nach belieben verziert werden.


Selbst diese Schleife ist mit dem EPB gewerkelt worden, „HIER“ könnt ihr euch die genaue Anleitung dazu anschauen.


Bei Schachtel Nr. 2 ist der untere Teil der Box aus Designerkarton in der Größe 24 x 24 cm entstanden, auch hier wird wieder bei 8 cm angelegt.


Wie ihr sehen könnt ist das Papier auf beiden Seiten verschieden bedruckt, was beim verzieren einzelner Werke natürlich optimal ist, man kann aus zwei Mustern wählen. Bei diesem Projekt gefällt mir das aber allerdings weniger. Da kann man ruck zuck Abhilfe schaffen, es wurde eine weitere etwas höhere Box (in den Maßen 26 x 26 cm hergestellt. Das Ganze sieht nicht nur gut aus sondern gibt der Box zusätzlich Stabilität.
Worauf ist hierbei zu achten, geht man bei der Herstellung eines Deckels um 2 mm nach oben, also auf  8,2 cm, geht man bei der Herstellung eines Innenteils mit der Zahl um 2 mm nach unten, in diesem Fall wären das 7,8 cm. Da wir ja nun zwei Unterteile haben, gibt es noch eine Kleinigkeit zu beachten damit der Deckel optimal sitzt, die Zugabe eines weiteren Millimeters ist hier ratsam. In Zahlen heißt das Karton bei 8,3 cm anlegen. Hört sich am Anfang vielleicht etwas viel an Information an, aber glaubt mir diesen Text zu verfassen ist um ein zigfaches schwieriger als diese Boxe zu basteln. Wenn ihr das ein bis zweimal gemacht habt werdet ihr das nie wieder vergessen. Die Grundmaße für den Deckel betragen hierbei 21 x21 cm.


Kommen wir zur dritten und letzten Box aus dem Trio. Von der Größe ideal für kleine Goodies geeignet. Der Boden ist aus einem Karton 21 x 21 cm entstanden, und wie die beiden anderen bei 8 cm gestanzt und gefalzt. Das Designerpapier für den Deckel misst 20 x 20 cm und wurde bei 8,2 cm gestanzt und gefalzt. Nach dem zusammenkleben des Deckels wurde an zwei gegenüberliegenden Seiten mit dem Punch Board noch mittig je eine Einkerbung gestanzt, sieht zum einen wieder schön aus und zum anderen lassen sich niedrigere Boxen damit leichter öffnen.


Und nun seht ihr einen weiteren Auszug an Möglichkeiten, je nachdem wie groß ihr den Karton oder das Designerpapier zuschneidet und anschließend im Punch Board anlegt, variiert die Größe der fertigen Box. Anders als bei den oberen drei Varianten habe ich diesmal allerdings den Karton für  Unterteil und Oberteil immer in der gleichen Größe zugeschnitten, ihr seht Möglichkeiten über Möglichkeiten.


Verwendet wurden hierbei Kartons und Designerpapier in den Größen von 15 x 15 cm – 30,5 x 30,5 cm. Bei den großen Quadraten habe ich bei 10 / 11 / 12 cm – bei den mittleren bei 8 / 9 /10 cm – bei den kleinen bei 6 / 7  / 8 cm und den mini bei 5 / 5,5 / 6 cm angelegt.

Das war jetzt mal wieder ein Mega langer Beitrag – ich hoffe ich hab euch jetzt ein bisschen mein Hobby näher bringen können und wer weiß vielleicht bist Du ja auch bald damit infiziert.

Bis bald
Biggi