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Herrliche Hortensie!!!

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich euch zum einen das wunderschöne Produktpaket „Herrliche Hortensie“ und zum anderen die versprochene Anleitung der – Triple Tier Slider Card – vorstellen und zeigen.

Diese Hortensien Blüte ist mal wieder etwas ganz besonderes, auch die Größe finde ich wurde hierfür perfekt getroffen. Bei meinem ersten Versuch habe ich zuerst größtenteils mit den Stanzen experimentiert. Wobei experimentiert schon fast zu viel gesagt ist, es lief eigentlich ganz von selbst.

Hier seht ihr das komplette Ergebnis.

Das Tolle an dem Blütenkopf sind die beweglichen Teile, zusätzlich habe ich noch weitere Blüten aufgeklebt, so kommt es einer echten Hortensie sehr nahe und der 3-D Effekt auf der Karte wunderschön zu Geltung. Bei den Blättern hingegen ist das Filigrane ein echter Hingucker.

Das Stempelset ist mit der Two-Step-Technik ausgestattet. Bedeutet
es werden mindestens 2 Stempelabdrücke benötigt, um ein ganzes Motiv zu gestalten, hier mal zwei Beispiele. Bin immer wieder aufs Neue begeistert von dieser Technik.

Auch wieder mit von Partie, jede Menge Schriftzüge – die Kombination aus Schreib- und Druckschrift hat mir immer schon besonders gut gefallen.

Viele von euch kennen bestimmt die Fingerschwämmchen mit denen man auf Karten Ränder, Ecken oder Prägungen schöne Farbeffekte setzen kann.
Mit den neuen Blending-Pinseln geht das ganz nun um ein Vielfaches schneller, denn der Bürstenkopf ist 3-4 mal so groß.

Damit ihr nun selbst mal so eine schöne Karte werkeln könnt, legen wir mal los mit der Anleitung.
Benötigt werden drei Streifen Cardstock in den Größen: 29,7 x 13,5 cm / 27,4 x 10 cm / 26,6 x 7,5 cm.

Jetzt zeige ich euch wie die einzelnen Streifen gefalzt und die benötigten Klebestreifen hergestellt werden. Angefangen wird mit dem Größten danach folgt der mittlere und zum Schluss kommt der Kleinste an die Reihe.
Cardstockt an der Längsseite bei 14 und 28 cm, anschließend an der kurzen Seite beidseitig bei 1,5 cm falzen.

Jetzt möchte ich euch noch einen kleinen Trick zeigen, den ich bei allen 3 Streifen angewandt habe. Er verhindert, dass beim Schneiden der Öffnung, für den benötigten Schiebemechanismus, die Kanten unschön ausfransen. Einfach einen Klebestreifen auf die Rückseite der Mittelfalz kleben.

Nun links und rechts für die Klebelaschen, wie oben zu sehen ist, das kleine Rechteck durch leicht schräges einschneiden entfernen.

Beim ersten Streifen werden die Klebelaschen nur in der unteren Hälfte benötigt, daher die oberen entlang der Falzlinie wegschneiden. Nr. 1 ist nun fertig!!

Beim Streifen Nr. 2 an der Längsseite bei 13,7 und an der kurzen Seite beidseitig bei 1 cm falzen (diese Schritte habe ich jetzt nicht mehr fotografiert). Unten gibt es jetzt keine Falz mehr.
Danach wird links und rechts (an der Längsseite) bei 3,7 cm eine kurze Markierung innerhalb der 1cm gemacht. Wer das SU Falzbrett nicht hat, macht dies ganz klassisch mit Lineal und Bleistift.
Schritte auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen. Klebestreifen auf der Rückseite nicht vergessen!

Auf diesen beiden Bildern seht ihr nun wie eingeschnitten werden muss.
Anders wie beim ersten Streifen gibt es nun keinen Klebestreifen am unteren Ende, auch ist es ganz wichtig das ihr auf der zweiten Hälfte die markierten 3,7 cm Streifen nicht mit wegschneidet. Aber ich glaube die Bilder zeigen ganz gut was gemeint ist:-)). Streifen Nr. 2 ist somit auch fertig.

Bei Streifen Nr. 3 an der Längsseite bei 13,3 cm und an der kurzen Seite beidseitig bei 0,5 cm falzen. Für die Klebelaschen nun bei 5 cm an allen vier Längsseiten eine Markierung setzen. Genau, Klebestreifen ……

Hier geht’s nun ganz schnell, 4 x seitlich einschneiden und den Mittelteil der Lasche entlang der Falzlinie herausschneiden.

Nun geht’s an die Öffnung für den Schiebemechanismus. Und was man hier gut erkennen kann, dank Klebestreifen eine saubere Schnittkante.

Wer kein Schneidebrett hat, bearbeitet folgende Schritte einfach mit einem Cutter Messer und Lineal. Aber bitte vorsichtig, zwecks Verletzungsgefahr.
Mit Schneidebrett geht’s wie folgt weiter: Lineal hochklappen, Streifen so einlegen, dass die Mittelfalz oben und unten den Verlauf der Führungsschiene folgt, Lineal herunterklappen.

Das Schneidemesser so positionieren ,dass erst nach 1 cm geschnitten wird und nicht gleich von der oberen Kante aus.
Und genauso müsst ihr an der unteren Kante einen 1 cm vorher mit dem schneiden stoppen.

Nun alle 3 Streifen an der Mittelfalz falten. Bei den Klebelaschen nur die langen Laschen falten, die Schmalen benötigen diesen Schritt nicht.

So, und nun geht’s an das zusammensetzen. Damit man die einzelnen Fächer auch in Bewegung bekommt, braucht’s erstmal eine Lasche an der man ziehen kann. Diese habe ich mit der „Bezaubernder Anhänger“ Stanze gestanzt, darauf wurde je ein Streifen von 6 x 1,5 cm vorne und hinten aufgeklebt. Das Ganze danach durch den Schlitz des kleinsten Streifen geschoben und zuerst an der Unterseite an- und zum Schluss auf der gesamten Fläche zusammen geklebt.

Dies dann durch den Schlitz des Mittler Streifens schieben und nur an den Klebelaschen zusammen kleben.

Nun das gleiche Prinzip beim größten Streifen wiederholen. FERTIG ist eine wunderschöne nicht ganz alltägliche Karte. Naja, klar verziert muss noch werden:-))

Die Lasche hat ein Bändchen erhalten,

das Mittler Fach, Platz für eine persönliche Nachricht. Die kleinste Fläche wurde passend zum Rest gestaltet. Die Grundkarte habe ich übrigens in Savanne gewerkelt. Mit Brombeermous, Grüner Apfel und Espresso wurde dann verziert.

Nun möchte ich euch nochmal zu meiner ersten – Triple Tier Slider Card – schicken, um euch zu zeigen was für tolle Projekte man mit dieser Technik gestalten kann. Dort findet ihr auch einen Link, für ein Video, das bestimmt hilfreich sein könnte. Ich weiß zwar nicht wie es euch ergeht, bei mir jedenfalls bleibt fast immer der ein oder andere Karton oder Designerpapier Streifen bei meinen Werkeleien übrig. Nun hab ich für mich die perfekte Verwendung dafür gefunden.
Ich für meinen Teil werde jetzt meine ganzen Haufen durcharbeiten und schon mal die Streifen durchsortieren, vorfalzen und schneiden, somit muss bei Bedarf nur noch geklebt und verziert werden.
Wie immer viel Spaß beim Ausprobieren!!

Bis bald
Biggi


Extravagante Männer-Geburtstagskarte!!!

Andere Farben, andere Aufmachung und schon hat man ein komplett neues Ergebnis. Wer mag und es noch nicht kennt, kann sich „HIER“ meinen ersten Vorschlag einer extravaganten Männerkarte anschauen.

Coo, oder?

So, und nun will ich euch zugleich zeigen, dass die Karte nicht nur außen toll aussieht, sondern auch im Inneren einiges zu bieten hat. Diese – Tripple Tier Slieder Card – deutsch könnte man dies als – dreistufige Schiebekarte – übersetzen, stand schon ewig auf meiner to do Liste und ist jetzt endlich realisiert worden. Anleitungen gibt es ja zu Haufen diesbezüglich, aber die ausgezogenen Fächer waren mir dabei einfach zu kurz. Bei „TheNonCraftyCrafter“ bin ich dann aber doch noch fündig geworden. Da ich im Video keine Maßangaben heraushören konnte und auch lieber die klassische Kartenform als die gezeigte quadratische Form für dies Projekt benötigte, wurde ein wenig herum getüftelt, und bin mit dem Endergebnis jetzt hochzufrieden. Mittlerweile habe ich eine weitere Karte gewerkelt, sie beinhaltet eine genaue Anleitung – klick „HIER“ und du wirst fündig. Heute geht es mir darum, wie schon erwähnt, euch die Vielseitigkeit dieser Serien zu zeigen.

Diesen roten Faden wollte ich bei der Gestalltung des Innenlebens auch weiter beibehalten und habe hierfür das Stempelset MANNOMANN verwendet. Natürlich kann man auch nur einen weißes Blatt einkleben und die persönlichen Glückwüsche darauf schreiben. Je nach Anlass wieder komplett variabel.

Hand-Lettering liegt momentan voll in Trend und ich beneide jeden der dies kann. Ich hingegen verlasse mich da voll auf meine Stempel. Mittlerweile gibt es diese in den tollsten Sprüchen und Ausführungen.

Hier nochmal ein Blick auf das gesamte Projekt.

Bis bald
Biggi

Anzug und Krawatte!!!

Eigentlich wollte ich nur kurz eine Karte werkeln aber dann hat sich alles irgendwie verselbständigt. Es gibt so viele Kombinationsmöglichkeiten, Wahnsinn.

Dabei habe ich nur die Option des Anzuges, besser gesagt die des Jacketts gewählt. Aus 6 Bögen Designerpapier sind 18 Karten entstanden. Die Grundkarten habe ich hierbei in Anthrazitgrau gestaltet.

An diesen drei Karten könnt ihr mal sehen, wie ein und dasselbe Prinzip, durch Veränderungen des Desigenerpapieres und der Schriftzüge gleich anders wirkt.

Allein am Kragen kann man mit kleine Veränderungen schon tolle Akzente setzen. Mal im gleichen Muster, mal mit einer zweiten Farbe hinterlegt, mal mit einem passendem Ton oder ganz weggelassen.

Fliege oder Krawatte, beides sieht schick aus!

Sowohl für Glückwünsche als auch für Einladungen eignet sich diese Karte perfekt.

Selbst bei Männern darf ein bisschen Bling-Bling in sehr dezenter Form sein.

Bis bald
Biggi

Aus wenig Material mach viel Karten!!!

Inspiriert von den unzähligen – ONE SHEET WONDER – Projekten, habe ich mich selbst mal darin versucht möglichst viele Karten mit wenig Material zu werkeln.

Aus 4 1/2 Bögen sind nun 30 wunderschöne Karten entstanden.

Kaum zu glauben,

wie viele Gestaltungsmöglichkeiten

es da gibt.

Natürlich dürfen passende Glückwünsche passend zum Anlass nicht fehlen.

Kleine Stanzteile, die man super aus den Karton- / DP Resten fertigen kann und Strass-Schmuck sind dann wieder das i-Tüpfelchen.

Ihr sehr, es nimmt keine Ende.

Bei der großen Vielfalt an Schriftzügen, kann man diese sowohl außen als auch innen verwenden.

So, nun hoffe ich, ich konnte euch zeigen, dass man aus wenig so vieeeeeel schönes werkeln kann. Wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachmachen.

Bis bald
Biggi

Schmettelingsglück!!!

Eine weitere Methode, die der ‚Acrylblock Stempeltechnik‘ sehr ähnelt, zumindest im Endergebnis, möchte ich euch heute anhand von zwei Karten vorstellen.

Zwei Farben reichen vollkomme aus um ein wunderschöne Karte zu gestallten.

Statt den Hintergrund mit Acrylblöcken aufzustempeln, wurde diesmal die Tinte mit der Schwammwalze aufgetragen. Hierfür habe ich ein Druckerpapier in der Hälfte getrennt, dieses dann wiederum in der Hälfte gefaltet, zusammengeklebt und einen Kreis ausgestanzt. Anschließend wurde das Papier auf ein Stück Flüsterweißen Karton gelegt, achtet dabei darauf, dass der Kreis links und rechts mittig liegt. Nun die Walze zuerst ein paarmal über das Stempelkissen und danach über das aufgelegte Papier hin und her rollen, Papier entfernen und fertig ist der Hintergrund.

Bei der zweiten Karte wurde exakt gleich gearbeitet, nur wurde statt eines Kreises diesmal ein Oval ausgestanzt.

Nun nach Lust und Laune – Karten mit Motiven und Sprüchen bestempeln.

Bis bald
Biggi