Adventskalender!!!

Hallo ihr Lieben, nach einer kleinen Blogpause  melde ich mich nun endlich wieder zurück. So ein Tag der offenen Tür hat es ganz schön in sich, dazu aber im nächsten Bericht dann mehr.
Die Meisten haben es bestimmt schon erkannt was aus den vielen Matchbox-Schachteln entstehen soll. Für diejenigen die dann doch noch etwas rätseln, hier nun die Auflösung.

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Nicht nur Kindern kann man mit einem Adventskalender eine große Freude bereiten, auch Erwachsene kann man damit Überraschen, auch wenn sie es nicht immer zugeben. Zumal wenn man ihn so wie in diesem Falle, etwas edler und aufwendiger gestaltet. Das Tolle an dieser Version ist, dass er auch noch nach der Adventszeit weiter verwendet werden kann.
Doch alles der Reihe nach.
Ursprünglich wollte ich die einzelnen Boxen einen Tick kleiner herstellen, habe mich dann doch für die mittlere Größe entschieden, sie ist einfach besser zu befüllen. Dies ist ja nur eine Grund-Anleitung, ihr könnt bezüglich den Maßen selbst entscheiden welche Größe eure Boxen und somit der ganze Kalender erhalten soll.
Die Schubladen- Rohlinge meiner Matchbox haben die Größe  12 x 14 cm (rundum bei 3 cm falzen) und die Hüllen messen 19,8 x 8,2 cm (diese bei 3,2 / 9,4 / 12,6 / 18,8 cm falzen). Bevor ihr gleich 24 Stück auf einmal davon herstellt, ist es immer ratsam ein Musterexemplar entwerfen, denn jeder Karton ist anders. So kann es vorkommen, dass die eine Schublade klemmt wo die andere eher locker sitzt.

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Anschließend wurden sechs fertige Boxen aufeinander geklebt,

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und 24 Plättchen (1,4 x 5,4 cm) für die Vorderfront zugeschnitten und wiederum aufgeklebt.

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Bei den Griffen habe ich mich dieses mal für schwarze Holzperlen entschieden.

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Ihr könnt wahlweise auch Musterklammern und Muttern verwenden, so wie hier.

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Damit ich auch immer genau die Mitte traf und nicht jede einzelne Schublade aufs neue ausmessen musste, habe ich mir diese Schablone zugeschnitten und vorgelocht.

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Ging dann ratzfatz!

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Durch die Perlen habe ich schwarzes Stickgarn gefädelt und dreimal ziemlich fest verknotet.

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Anschließend durch das Loch der Schublade gezogen und mit Tesa seitlich festgeklebt. Zugegeben das war etwas Fummel-Arbeit,

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das Ergebnis konnte sich dann aber wirklich sehen lassen.

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Für den Boden und den Deckel des Kalenders, braucht man jeweils zwei schwarze Kartons in 24 x 24 cm und 18 x 18 cm, sowie zwei Stück Graupappe in ebenfalls in 18 x 18 cm.

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Die zwei größeren Kartons an allen vier Seiten bei 2,8 cm falzen und von den Außenkanten je 5,6 cm nach inne messen.

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Die vier Ecken wegschneiden und Graupappe aufkleben.

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Anschließend die Ränder gut an- und das kleinere Stück Karton aufkleben.

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Um die vielen Rillen zu verdecken, benötigt man vier Kartons in 8,2 x 19,4 cm. Es genügt wenn man sie nur auf die linke Seite klebt, die Rechte ist später nicht mehr zu sehen. Bis zu diesem Schritt hatte ich so meine konkreten Vorstellungen, die Idee mit der Verzierung kam mir dann im Nachhinein.
Es ist euch sicherlich aufgefallen, dass die Zahl vier dann doch einige Male vorkommt und da ich genau soviel  freie Flächen (vom Deckel mal abgesehen) zur Verfügung hatte, richtig, vier Jahreszeiten war des Rätsels Lösung. Und wie euch bestimmt ebenfalls aufgefallen ist, hat dieser Adventskalender gar keine Zahlen. Ich finde, anders wie bei Kindern, die natürlich ganz wild darauf sind das richtige Türchen zu finden, kann man als Erwachsener auch einmal darauf verzichten.

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Beim Verzieren hatte ich nun Zugriff  auf die ganze Bandbreite meines Bastel-Sammelsuriums.
Beim Frühling habe ich mich für gestanzte Schmetterlinge und meinen Schnörkel-Stempel entschieden. Dieser wurde zuerst in Flüsterweiß aufgestempelt und anschließend mit Glitzer embosst. Vielleicht sollte ich auch noch dazu sagen, dass es einfacher ist die einzelnen Flächen vor dem zusammenkleben des Kalenders zu verzieren.

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Beim Sommer ein echtes muss, natürlich Blume. Der gewellte Anhänger Stanzer bildet einen schönen Rahmen dazu.

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Statt Blätter sind mir diese Federn in die Hände gefallen:), nein nicht wirklich, sie gefallen mir nur so gut und deshalb wollte ich sie mit dabei haben.

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Und last but not least, einige Zeichen die einen Winter ausmachen: Schnee, Tannenbaum und nicht zu vergessen die Besinnlichkeit der Adventszeit.

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Mit Doppelseitigen Klebeband Boden und Deckel aufkleben.

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Beim gestalten des Deckels sind eure Fantasien wieder keine Grenzen gesetzt, ich bin meinem roten Faden treu geblieben und habe ihn mit einen Mini-Kalender und der kommenden Jahreszahl verschönert.
Nun wünsch ich euch ganz viel Spaß beim Nachmachen und hoffe wie immer auf ein paar Bilder eurer Werke. Und wenn ich darf, würde ich sie auch gerne hier auf meiner Seite vorstellen.

“ Spruch des Tages „

Es muss nicht alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spaß macht.

Bis bald
Biggi

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