Archiv der Kategorie: Karten

Ausgefallene Karten !!!

Mittlerweile gibt es viele Designerpapiere die beidseitig bemustert sind, finde ich persönlich sehr gut, so hat man ein breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten.

An diesen 8 DP könnt ihr mal sehen wie komplett unterschiedlich die Muster sein können. Auf den linken Bildern ist das – nennen wir es mal unruhigere Muster – und rechts (die dazugehörige andere Seite) – das ruhigere/sanftere Muster abgebildet. Letzteres eignet sich super für das heutige Projekt.

Wie sagt der Volksmund so treffend: In der Einfachheit liegt die Schönheit. Gerade wenn es mal schnell gehen muss/sollte und man trotzdem etwas Ausgefallenes verschenken will, sind diese Fancy Fold Karten genau das Richtige. Durch die außergewöhnliche Kartenform benötigt man auch nur ganz wenig Deko-Material. Wer diese noch nicht kennt, hier geht’s zur ANLEITUNG

Schwarz ist immer ein guter Begleiter.

Magneten halten alles perfekt unter Verschluss.

Wem dies alles zu schlicht ist, kann wie hier, noch ein paar kleine weitere Akzente setzen.

Bis bald
Biggi

Karten prägen leicht gemacht!!!

Das heutige Augenmerk gilt der Vielzahl an tollen Prägefoldern. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir kommen dieser leider viel zu wenig zum Einsatz, und dabei kann man mit ihnen die schönsten Karten gestalten.

Hier schonmal eine erster Vorgeschmack.

Jetzt möchte ich euch noch ein paar nützliche Tipps für ein tadelloses Ergebnis mit auf den Weg geben. Um mein Schneidemesser zu schonen, schneide ich mir meinen Karton vor dem prägen auf gewünschte Größe zu, glatte Flächen schneiden sich einfach leichter als geprägte.
Bevor nun geprägt wird, ist es ratsam den Karton mit etwas Wasser, hinten und vorne, einzusprühen, dies verhindert das reisen des Kartons, gerade bei 3-D Foldern kann dies durch die tiefe Prägung passieren. Das Ganze ist auch relativ schnell wieder trocken und könnte so auf die dafür vorgesehen Karte geklebt werden. Aber ein weiterer, wieder etwas kleiner Karton der auf die Rückseite der Prägung aufgeklebt wird, verleiht zum einen mehr Stabilität und zum anderen erzielt man einen leichten 3-D Effekt. Dieser muss auch nicht die gleiche Farbe haben, man sieht diesen später ja nicht. Experimentiert einfach ein bisschen herum und findet heraus wie es euch besser gefällt.

Mit den Prägefolder erzielt man zwei Ergebnisse, zum einen eine Vertiefung zum anderen eine Erhöhung des Musters. Bei diesen 4 Beispielen kann man das super sehen.

Je nachdem wie man den Karton einlegt – mehr nach links, rechts, oben oder unten – erhält man auch noch kleine Mustervariationen.

Kam wieder ganz schön was zusammen?

Im Anschluss gibt es etwas Inspiration für die weitere Gestaltung. Hier wurde z.B. Ton in Ton gestempelt.

Deko in weis kommt auch immer gut.

Hier wurde mit den farblich passenden Stiften ausgemalt.

Schöne Schriftzüge sind sowieso immer ein Highlight!

Bei mir kommen diese tollen Prägefolder in Zukunft definitiv mehr zu Einsatz.

Bis bald
Biggi

Für eine liebe Freundin!!!

Es muss nicht immer einen Anlass geben um jemanden den man besonders mag, wie z.B. eine liebe Freundin, einfach mal so zu überraschen.

Eine Umschlagkarte eignet sich, wie ich finde, perfekt für ein kleines „einfach mal so – Geschenk“. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein zwei in einem Projekt – Umschlag und Karte sind unzertrennlich.
Um den Umschlag nicht kleben zu müssen und dadurch beim Öffnen zu zerstören, sind Banderolen eine perfekte Verschlussmöglichkeit.

Nach dem Öffnen kommt Schritt für Schritt ein liebevoll gestaltetes Leporello zum Vorschein. Auf die Idee mit der Faltkarte bin ich durch Monis Glückwünsche – „Zum 100. Geburtstag“ – gekommen. Zwar in einer andere Form, aber das ist ja das Schöne am Kreativ sein.

Bei den ersten beiden Seiten wurde ein dezenter Hintergrund gestempelt, der die zwei Schriftzügen noch besser zur Geltung bringt. Ein weiterer kleiner Tipp – filigrane Stanzungen einfach in mehreren Schichten aufkleben, hier wurden drei Lagen genommen – gibt einen schönen 3-D Effekt.

Entspannte Momente habe ich euch ja schon im Beitrag „Hüpfende Explosionsbox vorgestellt, ich liebe dieses Stempelset.

Auch bei diesen beiden Seiten wurde zuerst der schöne große Stempel als Grundlage genommen, um die anschließenden gestempelten Schriftzügen schön kräftig und klar leserlich zu bekommen, ist auch hier ratsam in mehreren Schichten vorzugehen. Mit einer Stempelhilfe klappt das einwandfrei.

Die Mitte ziert ein weiterer Umschlag, dieser bietet Platz für ein Bild, einen Gutschein oder am besten beides:-)).
Da kein passendes Designerpapier zur Hand war, wurde dies einfach selbst gestaltet, geht mir einem Stempel und etwas Tinte Ratz-Fatz. Auch hier wird der Umschlag nicht geklebt sondern mit einem Magneten verschlossen.

Zum Schluss noch ein paar wichtige Eckdaten:

Die Umschläge wurden mit dem Envelope Punch Board gewerkelt – für den Großen benötigt ihr einen Karton 17,6 x 17,6 cm – gefalzt wird bei 8,8 cm. Der Kleine wir aus einem Karton 14,4 x 14,4 cm hergestellt und bei 7,2 cm gefalzt.
Damit man das Leporello gut falten kann, haben die beiden Streifen des Innengerüstes auch unterschiedliche Maße. Der Vertikale misst 10 x 30 cm und wird beidseitig bei 10 cm gefalzt.
Der Horizontale beträgt 9,8 x 27,7 cm und wird bei 9,9 und 19,9 cm gefalzt.
Bevor ihr das Leporello einklebt, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, die vier Seiten des Umschlages ein paarmal vorsichtig über die Tischkante zu ziehen, damit erhaltet ihr eine kleine Rundung die ein sauberes Schließen ermöglicht.
Für die Banderole habe ich einen Streifen in 25,5 x 3 cm zugeschnitten und beidseitig bei 6,5 und 7 cm gefalzt. Das müsst ihr aber nicht zwingend tun, ihr könnt den Streifen auch einfach ohne Falzung um den Umschlag wickeln. Mir persönlich gefallen gefalzte Linien einfach besser. So, und dann geht’s ans verzieren – da könnt ihr euch nun nach Lust und Laune austoben. Viel Spaß!!!

Bis Bald
Biggi

Zum 100. Geburtstag!!!

Werbung für Stampin! Up!

Was für ein Anlass – 100 Jahre auf dieser Welt zu sein, das ist schon mächtig gewaltig. Die Schwiegermutter von Moni, einer Bastelfreundin, feierte kürzlich diesen imposanten Geburtstag. Dementsprechend gab es auch eine ganz besondere Glückwunsch-Karte.

Das Cover verrät noch nicht so viel,

aber nach dem Öffnen kommt ein wahres Meer an Kerzen zum Vorschein. Natürlich genau 100 – WOW. Und jede einzelne in einem anderen Design. Moni hat hier mit Washi Tape gearbeitet, aber auch Designerpapier wäre für diese Idee denkbar.

Selbstverständlich braucht auch jede Kerze ein Flamme – ja, da wurde schon ne weile gemalt. Die Glückwünsche in verschiedenen Sprachen runden das Ganze perfekt ab.

An der Rückwand des Leporellos (Faltbuches) könnt ihr nochmals den schön geprägten Karton sehen.

Liebe Moni, vielen Dank das ich diese außergewöhnliche Karte zeigen durfte. Ich glaube so manch einer wird die tolle Idee aufgreifen, wenn auch nicht gerade zu 100sten Geburtstag, das ist und bleibt eine Rarität.

Bis bald
Biggi

Grußkartenaufbewahrung/-halter!!!

Falls ihr auch so gerne Karten bastelt wie ich und nach einer perfekten Aufbewahrung für eure Rohlinge und fertige Werke sucht, hätte ich eine schöne Idee für euch.

Hier seht ihr insgesamt 4 fertige Blöcke, und ich kann euch sagen da passt was rein. Jedes einzelne Fach bietet Platz für ca. 40 Kartenrohlinge oder 20 dekorierter Karten. Das bedeutet einem Block fasst sage und schreibe 200 Rohlinge od. 100 fertige Karten. Ich bin einfach nur begeistert, endlich habe ich für mich die perfekte Lösung für meine Kartenaufbewahrung gefunden.

So sieht übrigens ein einzelnes Fach aus, wie man dieses oder besser einen ganzen Block werkelt zeigt euch die folgende Anleitung.

Jeder Halter wird aus einem Din A 4 Karton und einem Streifen 5,5 x 11,4 cm hergestellt. Ich habe mich für schwarz entschieden, sieht edel aus und passt zu allem. Die ersten wichtigen Schritte möchte ich euch allerdings in gelb zeigen, darauf sind die Linien die gefalzt und geschnitten werden müssen einfach besser zu erkennen.
Schritt 1: Karton an der kurzen Seite auf 20,6 cm kürzen – Schritt 2: an der Längsseite diesen beidseitig bei 1 und 12,1 cm falzen Schritt 3: an der linken kurzen Seite bei 5,5 cm falzen, dieser ergibt den Boden.

Schritt 1: legt den Karton so hin, dass der Boden nach unten zeigt und markiert von beiden gefalzten Linien aus, jeweils nach außen – die Pfeile zeigen wie es gemeint ist – einen Punkt bei 3,4 cm, an der oberen Kante.
Schritt 2: legt den Karton nun so hin, dass der Boden nach links zeigt und markiert, oben wie unten am Karton, ab der Falzlinie, einen Punkt bei 4,5 cm.

Nun werden die beiden Punkte, jeweils links und rechts am Karton, mit einer Falzlinie verbunden.

Anschließend 1,2 cm über der Falzung die Ecken wegschneiden.

Mit einem Falz- und Schneidebrett geht das RUCK ZUCK. Zuerst falzen,

dann schneiden. Damit man nicht durcheinander kommt, ist die Falzklinge bei Stampin‘ Up! hellgrau und die Schneideklinge dunkelgrau.

Bild 1: so sieht das Ergebnis nach den ersten Schritten aus. Bild 2: alle gefalzte Linien gut falten.

Nun werden die Klebelaschen noch ein wenig bearbeitet, hierfür zuerst beidseitig ein kleines Dreieck an der Überlappung ausschneiden.

Weiter geht’s mit dem Boden, folgt den Schritten 1 – 4.

Ab jetzt wird geklebt, dabei ist ganz wichtig das ihr als allererstes die beiden langen Seitenlaschen anklebt, hab ich wie ihr am folgenden Bild seht vergessen und ist echt ein gefummel es nachträglich zu machen.

So jetzt geht’s mit der Originalfarbe weiter, das gelbe Muster wird bei meine Workshops sicherlich oft zum Einsatz kommen.
Für die Fertigstellung des Bodens zuerst das Mittelteil und anschließend den rechten Streifen auf den linken Streifen kleben.

Mit jeweils einem kleinen Klebepunkt die seitlichen Klebelaschen an der unteren befestigen.

Für die Fertigstellung des Kartenhalters nun den am Anfang erwähnten Streifen bei 5,7 cm falzen und falten, mit Kleber bestreichen und an die Laschen ankleben. Fertig ist euer erster Kartenhalter.

Nun könnt ihr diesen nach Belieben vervielfältigen. Aber mehr als 5 würde ich persönlich jetzt nicht empfehlen.

Damit das Ganz stabiler wird, wurde eine verstärkte Rückwand mit angebracht, denn eine Vielzahl an Karten wiegt dann doch ganz schön was. Geht ganz schnell und optisch sieht’s auch viel schöner aus.

Benötigt werden 2 Kartons in A4, diese an der Längsseite bei 2 cm und an der kurzen Seite bei 15 cm falzen, alle Linien gut falzen.

Schritt 1: legt den Karton so hin, dass die Innenseite oben liegt und der 5 cm Streifen zu euch zeigt. Schneidet das untere Stück der 2cm Klebelasche weg. Beim zweiten Karton verfahrt ihr genauso.
Schritt 2: Beide Kartons nun gegeneinander an den großen Flächen zusammenkleben. Für diesen Schritt habe ich mir die Kartons hochkant gedreht.
Schritt 3: als nächstes die schmalen Klebelaschen ankleben.
Schritt 4: nun die breiten Laschen ankleben.
Schritt 5: mit einem Streifen von 21,8 x 2,9 cm die Lücke ausfüllen.

Durch das Zusammenkleben der einzelnen Elemente, haben die Trennwände die benötigte Stabilität schon erhalten, damit die erste und letzte Trennwand diese auch bekommt, einfach eine Schablone zeichnen,
diese dann aber an der Unterseite um 2-3 mm kürzen, sieht beim ankleben optisch schöner aus, das ist aber mein persönlicher Geschmack.

Den letzten Schliff bekommt das Ganze noch durch die Verzierung mit einem schönen Designerpapier, ich hab mich für eins der Muster aus dem neuen Set Herbstwiese entschieden. Damit das DP noch besser zu Geltung kommt gibt es eine Umrandung mit weißem Cardstock.

Ich geb euch mal die von mir verwendeten Maßen, aber es kann sein das ihr hier und da mal 1-2 mm zuzählen oder abziehen müsst, es ist schließlich Handarbeit und nichts ist 100% gleich.
Streifen weiß: 1x – 30,5 x 5,4 cm – falzen bei 1,1 cm je Seite
Streifen weiß. 2x – 10,2 x 5,4 cm
Streifen DP: 1x – 30,5 x 5 cm – falzen bei 1 cm
Streifen DP: 2x – 12,2 x 5 cm – falzen bei 1 cm
Das Falzen ist nicht zwinglich erforderlich, ihr könnt die Streifen auch an gewünschte Position halten und einfach mit den Fingen umknicken. Ich bin einfach der Falztyp, ist so nee kleine Marotte von mir.

Auch diesen Schritt könnt ihr gerne überspringen, ich habe den kurze DP Streifen zuerst auf den weißen Untergrund geklebt und beides dann bündig an die Halterung angeklebt. Ergibt einen sauber Kante und ist eine weitere kleine Marotte.

Ihr könnt aber so wie hier, zuerst den weißen und anschließend den DP Streifen (dieser ist dann aber nur 11,2 cm lang – da ihr keine Klebelasche brauch) aufkleben. Ist für Anfänger etwas einfacher. Ich hoffe ihr versteht was ich meine, so einen Text zu schreiben kann manchmal ganz schön schwierig sein:-)).

4 Blöcke sind inzwischen fertig, 4 weitere werden noch folgen:-))

Das allesbeste kam zum Schluss und war so gar nicht geplant, nach Fertigstellung hab ich entdeckt das alles perfekt in mein schwedisches Regalsystem passen!!!

Bis bald
Biggi