Archiv der Kategorie: Verpackungen

Geschenk-Tasche selbst gemacht!!!

Hallo meine Lieben, zu aller erst möchte ich euch noch eine gesundes, frohes und glückliches neues Jahr wünschen, hoffe ihr seid gut reingerutscht und wir schauen mal was uns das neue Jahr so bringt.

Wer im Dezember zufällig auf meinem Blog unterwegs war, hat diese tollen Täschchen schon gesehen, natürlich waren diese noch im Winter-/Weihnachtsdesign gewerkelt worden.

Das Taschenformat habe ich übrigens bei „Hannelore Drews“ gefunden, schaut euch gern ihr Video an, falls in meiner Anleitung etwas unklar sein sollte, ist dies bestimmt eine gute Hilfestellung.

Die fertigen Täschchen haben übrigens die Maße von 19,5 x 18,5 x 10 cm.

Wenn es nicht gerade um wichtige Kommazahlen geht, arbeite ich einfach gerne mit dem Falzbrett, aber das ist wie immer Geschmacksache.
Für das Projekt benötigt man 2 Bögen DP in der Größe 30,5 x 30,5 cm. Achtet am Anfang darauf in welche Richtung das Muster später zeigen soll.

Für die Gestaltung der oberen Bordüre wird das DP nun 1 x nach links gedreht und bei 5 cm eine Falz gezogen.

Anschließend das Papier 2 x nach rechts drehen und eine Falz bei 7 cm ziehen, dies wird später der Boden.

Das Ganze wieder zum Ausganspunkt drehen, also 1 x nach links um noch eine Falz für die benötigte Kleblasche zu ziehen, dies ist bei 29,5 cm. Nun alle Schritte nochmals mit dem zweiten Designerpapier wiederholen.

Danach geht es ans falten, die Bordüre wird hierfür nach unten,

der Boden nach hinten

und die Klebelasche nach innen geknickt und mit dem Falzbein die Linien gut nachgezogen. Auch hier werden die Schritte beim DP Nr. 2 wiederholt.

Als nächstes beiden Papier zusammenkleben (aber erstmal nur an einer Klebelasche), hierfür alle Knicke wieder öffnen.

Bevor nun an der zweiten Klebelasche zusammen geklebt wird, die Bordüre wieder nach unten knicken und diese nur links und rechts ca. 1 cm ankleben. das reicht vollkommen aus.

Nun die zweite Klebelasche ankleben.

Um die benötigten Seitenteile des Täschchens zu erhalten nochmal das Falzbrett oder ähnliches zu Hand nehmen und beidseitig bei 5 cm falzen. Hierbei ist es ratsam das Ganze auch von oben nach unten zu wenden damit geht das Falten nacher wie von selbst.

Hier kann man gut sehen wie die Seitenteile gefaltet werden sollen.

Um den Boden fertig zu stellen, jeweils alle Lagen zur bestehenden Falzung knicken, auch hier das Ganze einmal nach vorne als auch nach hinten und gut nachziehen,

auch hier geht dann fast alles von selbst.

Um den Boden zu befestigen an allen 4 äußeren Dreiecken Kleber auftragen und die zwei so entstandenen Laschen noch zur Mitte zusammenkleben. Tasche umdrehen und von innen gut andrücken.

Nun kommen die Henkel dran, man kann diese ganz klassisch gestalten, hierfür Löcher in die Bordüre stanzen und Band oder Kordel durchziehen und verknoten. Aber diese Idee mit den Schnallen hat mir besonders gut gefallen, man kann dafür die verschiedensten Formen wählen.

Damit alle Ecken wieder eine schöne Rundung erhalten wurden die zwei Spitzen nochmal nachgearbeitet. Hierfür habe ich eine Spitze mit derselben Stanze gestanzt. Um einen besseren Führung zu bekommen wurden ein dünner Streifen an die spätere Lasche geklebt. Dieser kleine Trick ist einfach genial. Würde ich jetzt auch die rechte Seite stanzen, bekäme ich nie genau dasselbe Ergebnis.

So kann ich mir das Muster nun auf eine weitere Lasche auflegen die erste Rundung links aufzeichnen, dann umdrehen und die rechte Rundung aufzeichnen und habe somit zwei identische Ergebnisse die ich nun ausschneide.

Wer mag kann nun noch Schlitze an der Lasche anbringen, muss aber nicht sein, man könnte das Band auch so aufkleben. Damit auch diese einigermaßen gleich sind, wurden diese vorab ebenfalls aufgezeichnet.

Hier seht ihr nun zwei Prototypen die mir für die Zukunft als Muster dienen, somit können nun viele Laschen in kurzer Zeit produziert werden.

Dann noch ein passendes Band mit einarbeiten und auf der Rückseite eine weitere Lasche ohne Schlitze aufkleben, bringt weitere Stabilität.

Ich kann schon gar nicht mehr zählen wieviel dieser Täschchen ich gewerkelt habe, aber macht immer wieder aufs Neue Spaß, denn mit jedem Papier und anderen Laschen-Formen wird jedes Täschchen einzigartig.

Bis bald
Biggi

Shadow-Box – Anleitung!!!

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Hallo ihr Lieben, heute gibt es wie versprochen – eine genaue Anleitung zum Thema Shadow Box.

Und das Ganze auch endlich mal wieder in der maskulinen Version. Hier seht ihr schon mal das fertige Projekt, zumindest das Innenleben. Die Anleitung der Shadow Box habe ich mit einem weißen Farbkarton gestaltet, so sind die einzelnen Schritte viel besser erkennbar.

Ich werde oft gefragt, warum man eigentlich noch ein Falzbrett benötigt, wenn man ein Papierschneider besitzt der gleichzeitig eine Falzfunktion beinhaltet.
Natürlich ist dieser absolut ausreichend, für mich persönlich ist das Falzbrett aber ganz einfach eine enorme Zeitersparnis bei Projekten mit etlichen Falzungen und daher nicht mehr wegzudenken.

Für das heutige Projekt benötigt man ein Farbkarton/Designerpapier in den Maßen 30,2 X 30,2 cm. Dieser wird nun an allen vier Seiten zuerst bei 2 / 4 / 6 / und 8 cm gefalzt.
Anschließend Karton/DP wenden, nun liegt der spätere Innenboden oben.

Danach brauchen wir noch vier kleine weitere Falzungen, diese gehen aber nur über zwei der vier Felder und werden auch nur an zwei gegenüberliegenden Seiten durchgeführt (auf dem unteren Bild könnt ihr das fertige Ergebnis gleich sehen).
Angelegt wird bei 10 cm und nur bis zur zweiten vorhandenen Falzlinie gefalzt. Nun Blatt wenden und Schritt wiederholen. Beide Schritte an der gegenüberliegenden Seite wiederholen.

Viele trauen sich nicht so richtig an eine Shadow-Box heran, da einiges an den richtigen Stelle weggeschnitten werden muss, daher habe ich euch mal mit Bleistift und Kugelschreiber die besagten Stellen markiert, falls ihr euch am Anfang damit sicherer fühlt könnt ihr dies auch tun, oder ihr stellt einfach ein Musterkarton her, den ihr euch nach Bedarf zur Hilfe nehmen könnt, so mache ich es immer nachdem ich länger keine Shadow-Box mehr gewerkelt habe.

Nun geht’s ans schneiden, wenn ihr die Schritte nacheinander wie gezeigt befolgt, werdet ihr sehen wie simpel das Ganze eigentlich ist. Zuerst an allen vier Seiten die Kästchen mit den Bleistiftanzeichnungen wegschneiden,

anschließend ebenso mit den Kugelschreiber Markierungen verfahren.

Zum Schluss noch an der oberen und unteren Seite die gekennzeichneten Dreiecke abschneiden. Auch an allen Klebelaschen ein kleines Zipfelchen entfernen.

Alle Linien gut falten und dann geht’s auch schon ans kleben, begonnen wird hierbei mit der langen Seite.

im Wechsel mit einer kurzen Seite, dafür das Ganze nach links drehen. Damit die Ecken auch schön halten an den Überlappungen auch immer eine kleinen Klecks Kleber mit anbringen.

Dasselbe nun noch mit Seite drei

und vier – fertig ist die Shadow- Box. Am besten fertigt ihr gleich nochmal eine, ihr werdet sehe wie schnell euch Nummer zwei von der Hand geht.

Und hier das Ganze nun mit Designerpapier.

Damit nun eine fertige Geschenkverpackung daraus wird benötigt man zwei Farbkartons (hurra – Pfauengrün ist wieder da) in den Maßen 16,8 x 14,8 cm. Diese werden an der längeren Seite bei 2 cm gefalzt.

Auch beim Stempelset und den Stanzformen „MOTORRAD-FAHRT“ freue ich mich riesig, dass sie es in den Jahreskatalog 2023/24 geschafft haben. Es lässt sich super mit Sets aus vergangenen Jahren kombinieren, wie z.B. mit dem Vatertags-Spruch der hier perfekt dazu passt.
Diesen „Männersets“ wie ich’s mal nennen will, gehört beim ersten durchblättern eines neuen Kataloges immer mein besonderes Augenmerk und sie stehen ganz oben auf meiner Wunschliste:-))

Im Anschluss einfach noch ein paar Inspirationen um zu zeigen das man auch bei Männerkarten tolle Hingucker zaubern kann.

Auch für unsere Jungs gibt es das richtige Bling-Bling.

Kaum sichtbar aber sehr effektiv ist auch das versetzt ankleben der Stanzteile, ebenso wie das aufkleben mit Schaumstoffpads. Wie gesagt klein aber sehr wirkungsvoll.

Und wie ich schon im Beitrag „FARBENFROHE SHADOW-BOX“ erwähnt habe, kann man diese prima als Deko-Objekt weiter verwenden. Einfach Geschenk entfernen und durch ein Bild ersetzen oder das ganze gleich als Bilderrahmen verschenken.

Bis bald
Biggi

Farbenfrohe -Shadow Box!!!

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Im letzten Beitrag habe ich ja schon angekündigt, dass es heute wieder um Resteverwertung gehen wird, und zwar gleichermaßen um Farbkarton und Designerpapier.
Der neue Katalog ist da und somit mussten wir einige Farbkartons verabschieden andere haben Einzug gehalten und wiederrum andere durften bleiben. Somit entstand ein farbenfrohes Potpourri aus kleinen Schächtelchen.
Kleine Aufmerksamkeiten sind immer gern gesehen und machen doppelt Freude wenn sie sogar selbst gewerkelt wurden.

Was für eine bunte Vielfalt:-)).

Als Zusatz bietet das Innere sogar noch Platz für eine kleine Widmung, und das absolut Obercoolste bei dieser Shadow-Box, das Ganze kann im Anschluss noch als schönes Deko-Element weiter genutzt werde, indem man es als Bilderrahmen verwendet.

Diese Rahmen lassen sich wieder super auf Vorrat vorarbeiten,

und bei der riesigen Farbauswahl bei SU ist immer ein passender Farbton zur Hand.

Beim Verschluss habe ich mich wieder für Mini-Magneten entschieden, Desweiteren wurde bei einigen Boxen noch eine Lasche zur Öffnung angebracht.

Und hier ist der Magnet hinter dem Blümchen versteckt.

So ihr Lieben, falls euch das Projekt gefallen hat, findet ihr „HIER“ die Anleitung zur Herstellung einer Shadow-Box.

Bis bald
Biggi

Filigrane Blumen Teil 3!!!

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Nach den mittelgroßen Täschchen sind heute etwas kleinere dran, sie eignen sich hervorragend als Verpackung für kleine Goodies.

Aus 4 Designerpapieren erhält man ganze 12 dieser Mini-Täschchen. Diese eignen sich auch für Anfänger besonders gut zum Nachmachen, daher zeige ich sie immer wieder gerne auch während der Sale-a-Bration. Ergo gibt es auch schon eine genauere Anleitung aus vergangenen Tagen „HIER“ könnt ihr euch diese gerne anschauen. Bei den Maßen richtet ihr euch nach den Angaben für das kleinste der 3 gezeigten Täschchen.

Bei einem Designerpapier, wie zum Beispiel mit diesen Blüten, ist es wichtig, darauf zu achtete, dass die Längsseite mit dem Muster immer zu euch zeigt.

Für das Innen-Schächtelchen eignen sich Farbkarton Reste ideal.

Jetzt einfach den DP-Streifen einmal rundherum ankleben, dabei die Kanten immer gut nachziehen,

FERTIG! – Naja, ein bischen Verzierung darf auch noch sein:-)).

Diese habe ich farblich dem wunderschönen Blütenmuster angepasst.

Eins meiner absoluten Lieblinge im aktuellen Minikatalog sind diese Sprechblasen, diese sind einfach perfekt um Schriftzügen in Szene zu setzen.

Besonders toll daran ist, mit einmal stanzen erhält man sowohl ein Innenteil als auch eine Rahmen. Heute habe ich nur mit dem Inneren der Blase gearbeitet und diese versetzt aufgeklebt, das nächste Mal seht ihr was mit dem Rahmen geschehen ist.

So nun eine kleine Zwischenbilanz – Mit ein und demselben Designerpapier-Set wurden bis jetzt 12 Karten, 4 mittelgroße Täschchen und 12 Goodie-Verpackungen gewerkelt und es sind immer noch 4 Blatt übrig – und da geht noch was, neugierig?

Bis bald
Biggi

Ausgefallene Geschenkidee!!!

Allen die nach einer ausgefallenen und besonderen Geschenkidee suchen, möchte ich heute die Anleitung für diese geniale hüpfende Explosions-Box zeigen. Meine erste Box war ja mehr feminin gestaltet, daher gibt es heute eine maskuline Version – sprich mal wieder etwas für unser Herren und Jungs. Aber auch zur Geburt eines Kindes, für eine Taufe, zur Hochzeit oder einfach nur so als Geschenk für unser Liebsten, eignet sich diese selbstgestaltete Box perfekt als Präsent.

Vor dem Öffnen sehr schlicht und einfach gehalten,

entpuppt sich das Innere als kleines Schmuckstück. Zuerst kommt der eigentliche Gag, das hüpfen der Box, was schon sehr beeindruckend ist und anschließend zeigt sich ein schönes Innenleben, dass man noch eine ganze Weile als Dekoration stehen lassen kann. Und wohlgemerkt es ist selbst kreiert, besser geht’s gar nicht.

lm „ersten Beitrag habe ich euch auch das Video von Daniela vorgestellt, bei ihr bin ich auf diese tolle Idee gestoßen, schaut euch gerne beides noch einmal an. Habe jetzt allerdings drei Dinge bei der Herstellung meiner Boxen geändert. Zum einen, stelle ich die Außenwände nicht aus Graupappe her, sondern verwende gleich Farbkarton in gewünschter Farbe. Da die Seitenteile aber schon eine gewisse Stabilität benötigen, wurden einfach ein paar Lagen aufeinander geklebt. Heißt im genauen, für die Größe der gezeigten Box benötigt man 4 Din A 4 Kartons – diese zuerst auf 21 x 21 cm (Bild links) und anschließend in 4 weiter Teile von je 10,5 x 10,5 cm zuschneiden. Jetzt hat man insgesamt 16 Teile. Davon werden immer 3 zusammengeklebt, somit entstehen 4 Wände, 1 Boden und ein Teil kommt später zum Einsatz.

Um Boden und Seitenwände zu verbinden, aus dem Restkarton vier Klebelaschen 10,5 x 3 cm zuschneiden und der Länge nach bei 1,5 cm falzen.

Die zweite Änderung die ich vorgenommen habe – es wird nicht Washi Tape sondern durchsichtiges Klebeband verwendet. Einfach aus dem Grund da ich fast gar kein Tapes besitze und die Farben dann sowieso nie passen. Auf das Klebeband zu verzichten ist auch keine Option, da bei mehrfacher Benutzung der Box die Gefahr besteht, dass die Falzlinien einreisen könnten und das wäre echt schade um die ganze Arbeit. Vor dem Ankleben an Wand und Boden, auf einer Seite die Laschen rechts und links noch etwa abschneiden, wofür das gut ist wird nachher erklärt.

Das Klebeband wird sowohl auf der Vorder- und Rückseite angebracht und fällt später überhaupt nicht auf.

Beim Anbringen der Laschen bitte darauf achten, dass die Abschrägung immer am Seitenteil angeklebt wird.

Auf Bild Nr. 1 seht ihr nun das spätere Außen- und auf Bild Nr. 2 das Innenteil der Box.

Ihr ahnt bestimmt schon was nun kommt, genau – auf das Bodeninnere wird jetzt das verbliebende Quadrat geklebt und nichts ist mehr von den Laschen zu sehen.

Anschließend beginnt das Dekorieren. Aufgeklebt darf erst einmal nur außen werden. Wie ihr schon gesehen habt, habe ich mich da nur für Designerpapier entschieden.

Anders im Inneren, Autos sind des Männern größter Schatz:-)).
Mit aufgerollten Geldscheinen die beim Aufpoppen der Box mit heraushüpfen oder einem Gutschein (z.B für eine Tankfüllung) den man wahlweise auf einer der vier Seiten anbringt, kann man absolut nichts falsch machen.

Für den passenden Deckel reicht ebenfalls ein A 4 Karton aus, die Maße betragen wieder 21 x 21 cm. Gefalzt wird einmal bei 2,4 cm und ein weiteres Mal bei 5 cm jeweils an allen vier Seiten.

Damit man die benötigte Klebelasche erhält an allen vier Ecken die 3 äußeren Quadrate wie hier zu sehen wegschneiden.

Nach dem zusammenkleben kann der Deckel nach Belieben verziert, mit einer Schleife versehen oder ganz Uni bleiben.

Meine dritte Änderung betrifft die Schablone, mit der man die benötigten Schlitze für das durchfädeln des Gummibandes erhält. Alle vier Schnitte sollten an exakt genau derselben Stelle sein. Mit einem Cutter-/Teppichmesser geht dieser Schnitt am besten.
Bei meiner ersten Box habe ich es wie von Daniela im Video gezeigt versucht, habe mich damit beim Schneiden etwas schwer getan. Daher kam ich auf die Idee mit der Graupappe, dieser wurde in den Maßen 3,5 x 10,5 cm zugeschnitten und an der oberen Kante mittig mit einer Markierung von 1,2 cm versehen. Danach wurde die Pappe mit der unmarkierten Seite, an der Kante zum Boden zeigend, auf jede Außenwand gelegt und an der Markierung entlang ein Schlitz gezogen. Da die Graupappe hier wie eine Führungsschiene fungiert, komm ich persönlich mit dieser Technik beim Schneiden besser klar. Probiert aus welche Variante euch dienlicher ist, aber bitte Vorsicht beim Schneiden :-).

Damit man nicht allzu lange herumnuddelt (sagt man da so?) beim durchfädeln, mit einem flachen Gegenstand – ich habe die Minispachtel des Aufhebehelfers genommen – den Schlitz etwas weiten. Auch ein Faden, den ihr als Durchzieh-Hilfe am Gummiband anbringt erleichtert das Ganze enorm. Die genaue Länge der Gummibänder richtet sich nach der Größe der Box, dafür nimmt man die Maße von drei Feldern.

Nach dem Durchfädeln darauf achten das alle vier Enden so ziemlich die gleiche Länge haben.

Nun die Box mit der Außenseite nach oben hinlegen und reihum immer wieder gleichmäßig etwas spannen.

Fertig ist man damit wenn alle 4 Wände senkrecht stehen und der Gummi innen eine gerade Linie hat, nicht unter Vollspannung aber auch nicht zu locker. An diese Stelle schicke ich euch doch lieber nochmal zu „Daniela“ denn dieser Schritt ist schon ziemlich wichtig.

Wenn ihr jetzt zufrieden seid und alles gut funktioniert, den Gummi Richtung Boden festkleben, da würde ich auch zum Heißkleber raten.

Jetzt noch die Innendeko angebracht und ihr seit fast schon am Ziel. Nun seht ihr auch weshalb am Anfang eine Seite der Verbindungslaschen angeschrägt wurde, so fallen diese überhaupt nicht auf.

Vielleicht wundert ihr euch gerade wieso die Box jetzt so flach liegen bleibt und nicht aufpoppt wie sie es eigentlich sollte, nachdem der Deckel entfernt wurde. So richtig kann ich mir das auch nicht erklären, könnte sein das die angebrachte Deko zu schwer ist. Aber auch hier gibt es einen kleinen Trick der Wunder bewirkt, wer das Video gesehen hat weiß es schon.

Das Anbringen eines Strass Steines, über dem Gummi, an allen vier Außenwänden – gibt den nötigen Impuls der fehlt.
Ich wünsche euch viel, viel Spaß beim Nachmachen – es ist wirklich ein tolles Projekt.

Wer an einer Anleitung für das süße-Auto interessiert ist, schaut einfach wieder vorbei, die gibt es das nächste Mal. Ansonsten wäre dieser Beitrag einfach viel zu lang geworden.

Bis bald
Biggi