Archiv der Kategorie: Anleitung

Schnelle Schultüte!!!

Heute beginnt in vielen Bundesländern wieder die Schule, nur die Erstklässler haben noch ein bisschen Schonfrist. Zuerst dürfen die 2. – 12. Klässler sich an neue Lehrer, Klassenzimmer usw. gewöhnen:-)).
Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, ist dies Kapitel für uns nun Geschichte, Alex hat inzwischen von der Uni Bescheid bekommen und so wird aus Schüler nun Student.

Falls ihr aber noch am Anfang dieser Reise steht und bei euch im Familien- / Freundes- oder Bekanntenkreis ein ABC Schütze in den Startlöchern steht, hier eine Geschenkidee die auch auf den letzten Drücker noch zu schaffen ist.

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Für die Anleitung habe ich eine  Mini-Version gewerkelt, ist wieder ideal für Geld- oder Gutscheingeschenke, wer aber für’s befüllen mehr Platz benötigt, kann diese in jeder beliebigen Größe gestallten.

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Wichtig ist nur das euer Designerpapier eine quadratische Form hat. Mein Karton misst 15 x 15 cm. Diesen dann einmal diagonal zu Mitte falten.

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Jetzt die linke und rechte Seite nach innen bis zur Mittellinie falten.

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Nun noch eine Falz von der oberen bis zur unteren Spitze ziehen.

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Das entstandene Dreieck nach innen kleben, je nach Geschmack Tüll oder Krepppapier ankleben und das Ganze zum Dreieck zusammen kleben.

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Nach dem Befüllen ein Schleifchen umbinden und dekorieren, oder anders herum:-)).

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Die Mini-Version eignet sich auch optimal als Gastgeschenk, hierbei könnte der Schmetterling durch ein kleines Bildchen vom Erstklässler ersetzt werden.

So, und beim nächsten Mal geht endlich Los, die bestellten Kataloge sind mittlerweile bei jedem angekommen, ab 1. September ist er auch Online verfügbar. Und so kann ich euch viele tolle Vorschläge zu den einzelnen Produkten zeigen, freue mich schon riesig darauf.

Bis bald
Biggi

 

 

Sonnenblume trifft auf Weihnachtsstern!!!

Eine tolle Stanze, genannt  „Festliche Blüte“ mit der man Sommers wie Winters passend Blüten werkeln kann, zeige ich euch heute in Teil zwei  der Reihe „Ja ist denn heut schon  Weihnachten. „HIER“ geht’s zu Teil eins.
Der Stanzer gehört zu der Gattung der Elementstanzen, bedeutet das man mehrere Teile gleichzeitig stanzen kann.

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Wer kennt sie nicht, die Sonnenblume – vom Sommer bis zum ersten Frost strahlt sie uns von vielen Feldern und  Gärten entgegen. Da sie nur sehr schlecht zu trocknen ist, ist diese Art der Herstellung eine super alternative um Geschenkverpackungen und Karten zu verzieren. Durch die Beweglichkeit der einzelnen Blätter und dem eingefärbten Rand kommt sie dem Original schon sehr nahe.

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Und hier nun die Winter-Version, alleine nur durch das andere anordnen der einzelnen Stanzteile, erhält sie die typische Weihnachtsstern-Form. Mit dem passenden Stempelset „Weihnachtswunder“ bekommt das Ganze auch noch die tollen Blattadern.
Und der Sandfarbene Karton ist ein ideale Gestaltungs-Partner, passt farblich nicht nur sehr gut zu beiden Blüten, sondern setzt sie  perfekt in Szene. Ihr merkt schon, bin ganz begeistert.

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Da diese Täschchen Größen-Technisch optimal zu den Blüten passen, gibt’s doch gleich mal eine Anleitung dazu.
Karton 12 inch (30 5 x 30, 5 cm)  bei 3 und 9 inch falzen, um 90 Grad drehen und bei 5 und 7 inch falzen.

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Bei Karton ist es immer besonders wichtig die Linien sauber zu falten damit man später ein perfektes Ergebnis bekommt. Ein Falzbein ist hierbei ein ideales Helfer.

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Anschließend legt ihr den Karton so, dass die zwei gefalzten Mittellinien senkrecht zu euch zeigen. Messt nun von der linken Lineie 7,4 cm nach links und von der rechten 7,4 cm nach rechts ab und macht euch jeweils eine kleine Markierung.

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Nun wie auf den Bildern oben zu sehen ist eine Falz ziehen. Ihr könnt wie immer, jedes Bild anklicken, in der Vergrößerung sind die einzelnen Schritte besser zu erkennen.

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Jetzt die gefalzte Linie zuerst nach innen klappen und danach nach außen.

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So sieht das Ganze nun aus.

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Vor dem kleben, Innenfach beidseitig etwas zusammen drücken.

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Zuerst werden die vier Außenkanten nach innen geklebt, hierfür eignet sich doppelseitiges Klebeband optimal.

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Ganz wichtig – bevor die Verpackung fertig geklebt wird, erst noch stempeln.

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Weiter geklebt wird nun an den vier Dreiecken.

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Na, geht doch ganz einfach!

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Ein absolutes muss, wie ihr wisst gibt es bei mir selten Ränder die nicht bearbeitet werden:-)).

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Als Verschluss dienen ganz simpel – Musterklammern.

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Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche gefällt euch besser?

Bis bald
Biggi

Ja ist den heut schon Weihnachten!!!

Nein, nein keine Sorge wir haben immer noch Spätsommer und können hoffentlich noch ein paar warme Wochen genießen.
Da ab 1.September der neue Herbst-/Winterkatalog 2016/17 an den Start geht und somit die volle Aufmerksamkeit bekommt, wollte ich einfach die Gelegenheit nutzen und euch zeigen das es auch im aktuellen Hauptkatalog ein paar tolle Produkte für die Adventszeit gibt.

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Beginnen möchte ich heute mit dem Designerpapier „Für Weihnachten,“ es ist beidseitig bedruckt und daher perfekt um solch schöne Geschenk-Taschen zu  werkeln. Es gibt eine Anleitung die auch von Anfänger ganz leicht nachgebastelt werden kann.

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Benötig werden hierfür lediglich zwei Bögen 30,5 x 30,5 cm (12 x 12 inch). Wer hat nimmt sein Falzbrett um die Linien zu ziehen, aber Lineal und Bleistift tun’s auch. Für die Bordüre wurde bei 4,5 cm (1 7/8 inch) gefalzt, die restlichen 3 Seiten bei 7,5 cm (3 inch) falzen.

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Anschließend bei einem Papier am Boden waagerecht einschneiden, beim anderen senkrecht. Laschen ankleben.

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Als kleine Verstärkung habe ich ein Stück Pappe zwischen die zwei Böden geklebt.

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Nun beide Hälften so ineinander schieben, dass das eine Seitenteil über das andere gleitet. Hierbei können der Boden und die Seiten auf einmal festgeklebt werden.

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Auch bei der Bordüre habe ich als Verstärkung, auf beiden Seiten, ein Stück Pappe mit eingeklebt.

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Nun die Seiten einknicken,

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fertig ist der Rohling.

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Als nächstes werden die Löcher für die Henkel gestanzt. Vor dem weiteren verzieren habe ich alle Ränder noch mit Espresso eingefärbt.

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Egal ob das Täschchen nun selbstgemachtes oder selbst gekauftes beinhaltet, im Stempelset „Von mir gestempelt“ ist für jedes Geschenk ein passender Spruch mit dabei.

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Und ein klitzekleiner Blick auf kommende Produkte sei schon mal erlaubt, es gibt wieder viele neue Thinlits, wie z.B. diese Schleife.

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Auch wunderschöne, weihnachtliche Zierelemente in Antik-Silberoptik sind mit von Partie.

Damit ihr selbst auf Entdeckungstour gehen könnt, mache ich mich die Woche noch ans verschicken der Kataloge. Alle Stammkunden und diejenigen die dieses Jahr schon eine Bestellung aufgegeben haben, bekommen ihn automatisch, alle anderen können sich „HIER“ ab heute ihr Exemplar bestellen.

Bis bald
Biggi

Tea-Time!!!

Kalt, warm, kalt, warm, dass Wetter konnte sich diesen Winter nicht wirklich entscheiden was es eigentlich wollte. Und so kam es, dass durchweg immer wieder jemand um einen herum erkältet war. Hat es auch jemanden, sei es eine liebe Arbeitskollegin, die nette Nachbarin usw., bei euch erwischt, da hätte ich eine süße Idee für ein kleines Aufmunterungs- oder Genesungsgeschenk.

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Dieser schöne Teespender stand schon ewig auf meiner TO-DO-LISTE und nun habe ich es doch tatsächlich endlich geschafft einen zu werkeln. Dieser ist aber als Geburtstags-Geschenk gedacht, für wen wird aber noch nicht verraten. Der März ist voll gespickt mit Festlichkeiten und ich selbst bin auch ein Fisch:-)).
Tee gewinnt immer mehr an Beliebtheit und somit ist dieser Spender ein ideales Projekt, dass man das ganze Jahr über verschenken kann.

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Bei diesem Spender habe ich Tee von Meßmer verwendet, geht natürlich mit jeder anderen  Sorte auch, ich erwähne das nur, da jede Firma eine etwas andere Größe bei der Teebeutelgröße verwendet und ihr diese eben dementsprechend anpassen müsst.
Für diesen, einen Karton ( 30 x 22 cm ) an der Längsseite bei 7,5 / 14 / 21,5 / 28 cm falzen.

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Anschließend um 90° nach rechts drehen und  bei 7,5 cm falzen,

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danach wird bei 5 cm gefalzt  – aber Achtung – die Falz nicht auf ganzer Linie durchziehen, das zweite Kästchen wird dabei ausgelassen. Auch bei der dritten Linie nicht komplett durch, sondern nur das untere Kästchen und die Klebelasche bei 10 cm falzen.

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Nun klickt ihr am besten das Bild an, in der Vergrößerung ist einfach besser  zu erkennen, was weggeschnitten, eingeschnitten oder gefaltet werden muss.

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Die seitliche Klebelasche klebt ihr nun wie gewohnt im inneren der Box fest, bei den Unteren habe ich sie allerdings außen angeklebt, damit sie später nicht mehr zu sehen sind.

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Beim Grundgerüst habe ich mich für schwarz entschieden, so kommen die Farben egal ob Uni oder Designerpapier, viel schöner zum Vorschein.

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Auch mit Fingerschwämmchen und Tinte erzielt man einen tollen Effekt.

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Für den Boden und Deckel habe ich vier Kartons in 9,5 x 8,5 cm zugeschnitten und je zwei zusammengeklebt, dadurch bekommt das Ganze mehr Stabilität. Nach belieben können die Ecken so wie hier noch abgerundet werden.

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Damit man den Deckel gut schließen und öffnen kann wurde einen Karton (9,5 x 8,5 cm) an allen vier Seiten bei 1,1 cm gefalzt, zu einer Schublade zusammengeklebt und mittig auf die Unterseite des Deckelblattes aufgeklebt.

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Da die eine Hälfte des Designerpapiers ein Blütenmuster hat, habe ich mich bei der Verzierung des Deckels auch für eine Blume entschieden. Sie besteht aus vier Lagen. Diese wurden feste zusammengeknüllt, mit dem Schwämmchen in schwarz umrandet und mit einer Antik-Klammer versehen.

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Gefällt mir immer wieder und passt zu so vielem.

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Wie schon beim letzten Beitrag, habe ich auch hier einen der Stempel aus dem Set – Ach, du meine Grüße – verwendet, hierbei kann man mit kleinen Zusätzen  wie z.B. dem Stanzer – Dekoratives Etikette – und einem anderen Spruch (einfach mit Abstandpads aufkleben) gleich eine neue Optik erzielen.

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Jetzt seid ihr wieder dran, verwendet schönes Designerpaier und verschiedene Stanzformen und kreiert eigene schöne Werke. Vor allen nicht vergesse, ich freue mich immer wieder etwas von euren Kunstwerken zu sehen.

Bis bald
Biggi

Origami-Schachtel!!!

Heute gibt es eine Box die ich immer schon einmal basteln wollte, aber irgendwie kam es bis jetzt nicht dazu.

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Genau es wird gefaltet, Origami lässt grüßen. Es ist eine der einfachen Origami-Schachteln, aber sehr vielseitig einsetzbar. Mir ist aufgefallen, dass ich zu den letzten Themen (geschah aber eher zufällig) meist drei Beiträge geschrieben habe, nun gut, so soll es auch dieses Mal sein. Also seid jetzt schon gespannt auf die zwei Nächsten. Für all diejenigen die diese Schachtelform noch nicht kennen, zeig ich hier die Anleitung.

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Verwendet habe ich dafür Tonzeichen-Papier, dicker sollte es auch nicht sein, denn erstens  tut man sich eher schwer mit dem Falten und zweitens sehen die gefalteten Linien auch nicht wirklich sauber aus. Für die Größe dieser Schachtel, wird ein Papier in 21 x 21 cm benötigt, zur Hälfte gefaltet wieder geöffnet,

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 um 90 Grad gedreht und verfahren wie gehabt.

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An der Diagonale werden die Schritte ebenfalls wiederholt.

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Danach, zuerst alle vier Ecken

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und anschließend die linke und rechte Seite (wieder öffnen) und dann die obere und untere Seite ebenfalls zur Mitte faltet.

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Nun die Arbeit so weit öffnen wie oben zu sehen ist und

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die linke und rechte Seite wiederum zur Mitte falten. Vielleicht sollte an dieser Stelle noch kurz erwähnt sein, dass bei so einer Origami-Projekt alle Linien immer gut nachgezogen werden müssen, am besten mit einem Falzbein, umso leichter gelingt es dann die Schachtel in ihre gewünschte Form zu bringen.

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Im Anschluss die Seitenwände wieder aufstellen

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und am Kopfteil wie oben zu sehen ist Papier einknicken, Schachtel drehen und Schritt wiederholen.

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Fertig ist die Origami-Schachtel. Nun könnt ihr sie so lassen, oder die Ecken leicht ankleben, ich habe einen passenden Boden eingeklebt.

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Für das Außenteil der Schachtel, habe ich eine gemusterten Karton und einen unifarbenen (passend zu Falt-Schachtel) in 20 x 9 cm zugeschnitten. Den Einfarbigen habe ich dann auf die Rückseite geklebt und den Karton dann von beiden Seiten bei 8,1 cm gefalzt und anschließend alle vier Ecken abgerundet. Danach die Schachtel an Rückwand und Boden auf den Karton kleben.

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Auf der Suche nach einem passenden Verschluss bin ich wieder auf meine Antik-Klammern gestoßen, diese habe ich durch ein Eyelet geschoben damit es wie ein Griff aussieht.

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Cool, oder?

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Da nicht nur bei den Kartons immer irgend welche Rester übrig bleiben, sondern auch mal die ein oder andere Brosche, Blüten etc. kann dies bei so einem Projekt prima verwendet werden. Daher ist jede Schachtel ein absolutes Unikat.

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Am Ende will ich euch noch kurz zeigen wie das mit dem Verschließen geht. Am Deckel wird ein kleines Loch (am besten nur mit einer Nadel) gemacht, anschließend ein Band um das Eyelet legen und mit der Nadel durch das Loch ziehen und zur Schleife binden.

“ Spruch des Tages „

Das einzige, was die Welt wirklich braucht, ist, dass jedes Kind auf Mutter Erde glücklich heranwachsen darf.

( indianische Weisheit )

Bis bald
Biggi