Urlaub auf Rügen!!!

Im Gegensatz zu meinem Mann, war dies für mich mein erster Urlaub an der Ostsee, aber Rügen war auch für ihn Premiere. Wir hatten eine traumhafte Woche – es gab jede Menge zu sehen und unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Daher möchte ich euch in einem kleinen Reisetagebuch die Insel ein wenig näher bringen und euch zeigen das man auch in der Heimat super schöne Ferien verbringen kann. Ich habe euch viele Links mit beigefügt, so könnt ihr bei Interesse mehr über die einzelnen Sehenswürdigkeiten erfahren.

Tag 1 

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Nach über 1000 km Anreiße, hießen uns die prächtigen Alleen-Straßen Rügens Willkommen, sie sind ein echter Blickfang und verbinden viele kleine Inselorte miteinander.

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Unser Domizil hatten wir im Ostseebad Sellin, bekannt für seine einzigartige „Bäderarchitektur“ die in voller Schönheit in der Wilhelmstraße zu sehen ist.

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Diese führt zu einem weiteren Wahrzeichen des Ortes, der weltbekannten „Seebrücke.“
Und jetzt ahnt ihr sicherlich auch schon was ich euch als nächstes zeigen werde,

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genau – Strandkörbe – und die gibt’s hier wie – Sand am Meer:-)). Dieser kleine Scherz musste sein!!!

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Nachdem wir beide abend’s noch nicht wirklich müde waren, und uns der erste Eindruck so gut gefallen hat, ging’s einfach nochmals los, diesmal durch dem Wald, wie hat unser Vermieter treffend dazu bemerkt: „Jeder Weg führt auf einen neuen Weg, denn sie sind auf einer Insel und können sich so rein gar nicht verlaufen.“

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Und mit dieser tollen Aussicht wurden wir dann belohnt.

Tag 2 

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Gefrühstückt wurde meist „zu Hause,“ so haben wir uns die Woche, in dem liebevoll eingerichteten Ferien-Häuschen von „Familie Krüger“ auch wirklich gefühlt.

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 Mit dem „Rasenden-Roland“ ging’s dann ab auf Erkundungstour.

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Unser Ziel war hierbei das „Jagdschloss Granitz“

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Eins der vielen Highlights, ist die freitragende Wendeltreppe mit ihren 154 gusseisernen Stufen im Mittelturm.

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Wer den Weg nach oben wagt, wird belohnt mit einem traumhaften Rundumblick über ganz Rügen.
Zurück nach Sellin ging’s dann zu Fuß durch die Wälder der Umgebung, begleitet durch Vogelgesang den man so intensiv nur selten erlebt.

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Und vorbei an vielen herrlichen Insel typischen Bauten.

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Was wäre ein Urlaub ohne lecker Kuchen?

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Gestärkt wurde dann eine weitere Attraktion Sellins – „die Tauchgondel“ – in Augenschein genommen.

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Sie befindet sich am Ende der Seebrücke.

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Und ab geht’s.

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Nach Hause geschlendert wurde dann wieder auf dem Waldweg, der immer wieder neue tolle Ausblicke bot.

Tag 3

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Laut Inselführer  geben lauschige Badestrände, malerische Häfen und idyllische Dörfer wie Klein Zicker, Gager/Groß Zicker, Middelhagen, Lobbe Alt Reddevitz und Mariendorf der Halbinsel Mönchgut ihr Gesicht. Davon wollten wir uns natürlich selbst überzeugen.

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Und was soll ich sagen, all das war kein bisschen übertrieben.

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Von hier aus (Bild ist auf Klein Zicker entstanden) könnte man mit einem Fernglas vielleicht eine weitere Ostsee Insel erspähen, genau Usedom. Die Richtung stimmt  schon mal.

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Hier noch etwas Geschichte, klickt einfach auf’s Bild um es in der Vergrößerung besser zu lesen.

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Mit dem Bus, genauer gesagt mit der Linie 20, die alle viertel bzw. halbe Stunde fährt, ist es gar kein Problem total stressfrei von Ort zu Ort zu gelangen. So stand als Abschluss für diesen Tag noch Göhren an.

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Und wenn’s nur die Füße waren, so war ich nicht nur an sonder auch in der Ostsee:-)).

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Läd zum spielen ein, eine richtig gelungene Minigolf-Anlage.

Tag 4

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Wehn’s an die Ostsee zieht, muss auch mal gewillt sei etwas Regen und eine kleines Stürmchen in Kauf zu nehmen.

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Gab’s morgens regen satt, konnte man Nachmittags schon wieder toll am Strand spazieren gehen,

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und etwas mehr Zeit den Leckereien der Insel widmen. Ob geräuchert, im Brötchen,

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oder frisch – es gab jede Menge Fisch!!!

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Der Nachtisch war aber auch nicht zu verachten!

Tag 5

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Heute ging von Anfang an per Bus auf Tour, zuerst nach Binz. Die meisten Busse haben übrigens diese tollen Fahrradanhänger mit dabei, so kann man eine Strecke mit dem Rad zurück legen, sich jede Menge Zeit für Sehenswürdigkeiten nehmen und die Rückfahrt gemütlich im Bus verbringen.

 

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Besucht wurde unter anderem das bereits zum 7. Mal auf Rügen stattfindende „Sandskulpturen-Festival“ (Ortsausgang Binz/Richtung Prora).

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Zu Fuß ging’s dann zum „Koloss von Prora.,“ gigantische 4,5 km lang. In der Denkmal geschütztem Anlage befindet sich auch ein „Museum“.

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Unter dem Motto „Neues Prora“ sind Sanierungsmaßnahmen voll im Gange.

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Keine 150 Meter entfernt, befindet sich einer der schönsten Strände der Insel.

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Eine weitere Attraktion vor Ort (für Schwindelfreie, was wir beide nicht sind) ist der „Seilgarten,“ bietet bestimmt eine Menge Spaß und Abenteuerlustige kommen garantiert auf ihre Kosten:-)).

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Auf dem Rückweg – wieder per Bus- wurde dann nochmal halt in Binz gemacht und in einem der gemütlichen Strandkörbe etwa ausgeruht.

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Weiter ging’s dann auf der Uferpromenade, mit einem Mix aus Alt und Neu – Bäderarchitektur und Beachparty ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.

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Wie von den meisten Stränden, hat man auch von hieraus einen traumhaften Blick nach Sassnitz und den „Kreidefelsen.“

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Von den vielen Häfen aus kann man auch schöne „Schiffsfahrten“ machen.

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Ostsee ohne Möwen, dass geht doch gar nicht:-)).

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Hier noch ein letzter Blick auf den tollen Strand und dann ging’s glücklich aber recht erschöpft ab nach Hause.

Tag 6: 

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Für heute stand ein Ausflug auf die Halbinsel Wittow auf dem Plan, das einzige Mal das wir mit dem Auto unterwegs waren.
Das sind die Kindheitserinnerungen die mein Mann an seine Ferien an der Ostsee hat. Der typische Mischwald, mit seinem extrem weichen Moosteppich (hab ich so noch nie erlebt), der erste Blick auf’s Meer und die unverwechselbaren Dünenhügel. Traumhaft, konnte mich gar nicht genug daran satt sehen.
Dieser Strand gehört zu einer sogenannten Schaabe, eine etwa 10 km langen Nehrung, die die Halbinseln Jasmund und Wittow miteinander verbindet.

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Gigantisch diese schier endlosen Puderzucker ähnlichen Sandstrände.

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Am Ziel angekommen, ging’s dann erstmal mit der „Arkona -Bahn“ weiter. Das Areal ist geschützt und nur zu Fuß per Rad oder eben mit der Bahn zu erkunden.

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Das Kap Arkona gehört zur Gemeinde Putgarten und ist damit Teil des nördlichsten Erholungsortes. Neben den beiden über 100 Jahre alten Leuchttürmern,  bieten vor allem die Reste eines „slawischen Burgwalls“ aus dem 12. Jahrhundert – war bei uns leider geschlossen :-((  – „Bunkeranlagen aus DDR-Zeiten“ eine der zahlreichen Möglichkeiten, die Geschichte des Kap Arkona zu erkunden.

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Der kleinere der beiden Leuchttürme“ ist übrigens nach dem Travemünder Leuchtturm der zweitälteste an der deutschen Ostseeküste.

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Kap Arkona liegt 45 Meter über der Ostsee auf der nordöstlichsten Spitze der Landzunge. Doch die aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste fasziniert nicht nur durch ihre geografische Lage.

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In der Kuppel des „Peilturm“ befindet sich ein Atelier von „Nils Peters.“

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Per Bahn ging es dann weiter Richtung „Fischerdorf Vitt.“

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Ganz wie in alten Zeiten – hier kann man erahnen wie es frühe auf der ganzen Insel mal gewesen sein muss. Und mit einem traumhaften Blick auf Kap Arkona.

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In der „Uferkapelle Vitt“ können sich Brautpaare heute noch kirchlich trauen lassen. Wir hatten Glück, gerade war eine Trauung zu Ende und so konnten wir einen kurzen Blick auf’s Brautpaar erhaschen.

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Rückzugs gab’s noch einen kurzen Halt in Altkirchen, hier findet man eine der ältesten „Kirchen“ der Insel. Eine dreischiffige, romantische Pfeilbasilika aus Backstein, um 1185 wurde mit ihrem Bau begonnen.

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Der freistehende Glockenstuhl der Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert.

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Und wer gerne segelt, ist am „Hafen Breege“ genau richtig.

Tag 7 gehörte dann ausschließlich Sellin, bevor es dann am Sonntag früh beizeiten, Tschüss Rügen hieß.

So nun hoffe ich, die kleine Führung hat euch Spaß gemacht und ich konnte euch die Insel ein bisschen näher bringen. Rügen ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Für uns war es bestimmt nicht das letzte Mal, es gibt ja noch so vieeeel mehr zu erkunden.

Bis bald
Biggi

4 Gedanken zu „Urlaub auf Rügen!!!

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