Origami-Schachtel!!!

Heute gibt es eine Box die ich immer schon einmal basteln wollte, aber irgendwie kam es bis jetzt nicht dazu.

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Genau es wird gefaltet, Origami lässt grüßen. Es ist eine der einfachen Origami-Schachteln, aber sehr vielseitig einsetzbar. Mir ist aufgefallen, dass ich zu den letzten Themen (geschah aber eher zufällig) meist drei Beiträge geschrieben habe, nun gut, so soll es auch dieses Mal sein. Also seid jetzt schon gespannt auf die zwei Nächsten. Für all diejenigen die diese Schachtelform noch nicht kennen, zeig ich hier die Anleitung.

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Verwendet habe ich dafür Tonzeichen-Papier, dicker sollte es auch nicht sein, denn erstens  tut man sich eher schwer mit dem Falten und zweitens sehen die gefalteten Linien auch nicht wirklich sauber aus. Für die Größe dieser Schachtel, wird ein Papier in 21 x 21 cm benötigt, zur Hälfte gefaltet wieder geöffnet,

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 um 90 Grad gedreht und verfahren wie gehabt.

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An der Diagonale werden die Schritte ebenfalls wiederholt.

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Danach, zuerst alle vier Ecken

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und anschließend die linke und rechte Seite (wieder öffnen) und dann die obere und untere Seite ebenfalls zur Mitte faltet.

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Nun die Arbeit so weit öffnen wie oben zu sehen ist und

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die linke und rechte Seite wiederum zur Mitte falten. Vielleicht sollte an dieser Stelle noch kurz erwähnt sein, dass bei so einer Origami-Projekt alle Linien immer gut nachgezogen werden müssen, am besten mit einem Falzbein, umso leichter gelingt es dann die Schachtel in ihre gewünschte Form zu bringen.

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Im Anschluss die Seitenwände wieder aufstellen

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und am Kopfteil wie oben zu sehen ist Papier einknicken, Schachtel drehen und Schritt wiederholen.

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Fertig ist die Origami-Schachtel. Nun könnt ihr sie so lassen, oder die Ecken leicht ankleben, ich habe einen passenden Boden eingeklebt.

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Für das Außenteil der Schachtel, habe ich eine gemusterten Karton und einen unifarbenen (passend zu Falt-Schachtel) in 20 x 9 cm zugeschnitten. Den Einfarbigen habe ich dann auf die Rückseite geklebt und den Karton dann von beiden Seiten bei 8,1 cm gefalzt und anschließend alle vier Ecken abgerundet. Danach die Schachtel an Rückwand und Boden auf den Karton kleben.

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Auf der Suche nach einem passenden Verschluss bin ich wieder auf meine Antik-Klammern gestoßen, diese habe ich durch ein Eyelet geschoben damit es wie ein Griff aussieht.

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Cool, oder?

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Da nicht nur bei den Kartons immer irgend welche Rester übrig bleiben, sondern auch mal die ein oder andere Brosche, Blüten etc. kann dies bei so einem Projekt prima verwendet werden. Daher ist jede Schachtel ein absolutes Unikat.

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Am Ende will ich euch noch kurz zeigen wie das mit dem Verschließen geht. Am Deckel wird ein kleines Loch (am besten nur mit einer Nadel) gemacht, anschließend ein Band um das Eyelet legen und mit der Nadel durch das Loch ziehen und zur Schleife binden.

“ Spruch des Tages „

Das einzige, was die Welt wirklich braucht, ist, dass jedes Kind auf Mutter Erde glücklich heranwachsen darf.

( indianische Weisheit )

Bis bald
Biggi

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